Jetzt wird wieder gebaut: Die Wiener Linien starten im März ihre Gleisbausaison. Unter dem Motto "Netz erst recht!" werden heuer 12,5 Kilometer Straßenbahngleise und 33 neue Weichen in ganz Wien erneuert. Statt kleiner Flickarbeiten setzen die Wiener Linien diesmal auf großflächige Sanierungen.
Los geht es ab 3. März auf der Simmeringer Hauptstraße. Kurz darauf folgen Baustellen auf der Lerchenfelder Straße und in der Quellenstraße. Die Großbaustelle auf der Dornbacher Straße und der Hernalser Hauptstraße läuft ab April in mehreren Etappen. Auch am Aumannplatz wird kräftig modernisiert.
Nicht nur die Straßenbahnen sind betroffen: Im 83 Kilometer langen U-Bahn-Netz stehen ebenfalls Arbeiten an. In den Osterferien fährt die U6 nicht zwischen Jägerstraße und Währinger Straße-Volksoper. Als Alternative steht die Linie 12 bereit.
Im Sommer wird weitergebaut – etwa am Universitätsring, bei der Kreuzung Spitalgasse/Währinger Straße und auf der Floridsdorfer Brücke. Auch U3 und U4 bekommen ab Juli neue Gleise.
Mit ihrer Offensive "Netz erst recht!" stemmen die Wiener Linien jährlich rund 100 Baustellen, nur etwa ein Viertel davon beeinflusst den Betrieb. Bei Einschränkungen werden Intervalle verdichtet, größere Fahrzeuge eingesetzt und Linien so umgeleitet, dass das Öffi-Netz möglichst dicht bleibt. Auch Sharing-Angebote wie WienMobil-Rad werden verstärkt.
Die Wiener Linien raten ihren Fahrgästen, mehr Zeit einzuplanen. Infos zu allen Baustellen und Ausweichrouten gibt es online und in der WienMobil-App.