Hotelier verzweifelt

Österreicher wollen 2.200-€-Job nicht: Suche im Ausland

Die Wintersaison steht vor der Tür und vor allem in den Skigebieten werden wieder vermehrt Arbeitskräfte gesucht. Ein schwieriges Unterfangen.
Heute Life
10.11.2025, 17:38
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In den österreichischen Alpenregionen beginnt jetzt die arbeitsreichste Zeit im Jahr: Die Wintersaison steht vor der Tür und die Skiregionen rüsten sich. Doch ohne Personal geht in der Tourismus-Hochsaison gar nichts - und das stellt viele Hotel- sowie Gastrobetreiber vor ein großes Problem.

In der Branche wird mittlerweile um jeden Mitarbeiter gekämpft, doch vor allem Saisonarbeitskräfte sind kaum noch zu finden - zumindest in Österreich.

Keine Servicekräfte aus Österreich

"Es war schon vor Corona nicht einfach, fähiges Fachpersonal aus Österreich zu finden, doch jetzt ist es noch schwieriger", erklärt der Inhaber eines Hotelbetriebs im Tiroler Fliess im "Heute"-Gespräch. Viele Servicekräfte hätten in der Pandemie einen anderen Arbeitsweg eingeschlagen.

„Es war schon vor Corona nicht einfach, fähiges Fachpersonal aus Österreich zu finden, doch jetzt ist es noch schwieriger.“

Ihm bleibe schlicht nichts anderes übrig, als über das AMS auch im Ausland nach einer Kellnerin oder einem Kellner für die Saison von 18. Dezember 2025 bis 6. April 2026 zu suchen. Die Anforderungen an die Vollzeitkraft: Der Tätigkeit entsprechende Deutsch-Kenntnisse, selbstständiges & engagiertes Arbeiten, freundliches Auftreten und Berufserfahrung im Getränke-Service und Speise-Service ist erwünscht.

Geboten werden das Mindestentgelt von 2.200 Euro brutto pro Monat, mit der Bereitschaft zur Überzahlung und kostenlose Logis sowie Verpflegung. Interessenten für den Job gab es immerhin bereits, allerdings noch keine brauchbaren: "Bisher sind leider nur unseriöse Bewerbungen aus Marokko eingetrudelt."

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.11.2025, 17:38
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