"Kam aus dem Nichts"

Österreicherin (30) bei Hai-Attacke schwer verletzt

Eine Linzerin wurde auf den Galapagos-Inseln von einem Hai attackiert. Die 30-Jährige verlor dabei ihren rechten Unterschenkel.
Newsdesk Heute
23.06.2026, 20:53
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Eine Schnorcheltour auf den Galapagos-Inseln hat für eine Linzerin dramatisch geendet: Die 30-Jährige wurde während eines Ausflugs mit ihrem Ehemann von einem Hai attackiert und schwer verletzt. In Ecuador musste ihr schließlich der rechte Unterschenkel amputiert werden.

Das Paar hatte an einer geführten Tour teilgenommen, um Seelöwen und Schildkröten zu beobachten und zu filmen. Gemeinsam mit sieben weiteren Touristen und einem Guide waren sie von Santa Cruz zu den Buchten einer nahegelegenen Insel unterwegs.

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Während die Oberösterreicherin im flachen Wasser trieb und ihre Kamera ausrichtete, kam es zu dem Angriff. "Der Hai kam aus dem Nichts", schilderte sie gegenüber den OÖNachrichten. Das Tier biss sich in ihre Beine fest, die Frau versuchte sich zu befreien. Um welche Haiart es sich handelte, konnte später nicht festgestellt werden.

Für OP nach Ecuador geflogen

Nach der Attacke wurde die Schwerverletzte von zwei kanadischen Ärzten versorgt, die sich zufällig in der Reisegruppe befanden. Anschließend brachte man sie per Boot zurück nach Santa Cruz, wo sie erstmals operiert wurde. Für einen weiteren Eingriff wurde sie nach Ecuador geflogen. Dort mussten Ärzte ihren rechten Unterschenkel amputieren.

Trotz der schweren Verletzungen blickt die Linzerin nach vorne. "Ich bin dankbar, dass ich noch am Leben bin", sagte Elisabeth A. den OÖNachrichten. Mit Blick auf ihre Zukunft zeigt sie sich optimistisch: "Heutige Prothesen sind wahre Wunderwerke, ich werde mein Leben weiterleben können."

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