Vater war im Hotelzimmer

Österreicherin (4) stirbt bei Badeunfall an Adria

Ein vierjähriges Mädchen aus Österreich ist nach einem Badeunfall in einem Hotelpool an der Adriaküste ums Leben gekommen. Die Hintergründe.
André Wilding
18.07.2026, 22:46
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Ein Familienurlaub an der italienischen Adria endete am Samstag in einer Tragödie. Eine vierjährige Österreicherin kam nach einem Badeunfall in einem Hotelpool im Badeort Milano Marittima ums Leben.

Nach ersten Erkenntnissen soll das Mädchen ins Wasser geraten sein, nachdem ihr Vater kurz auf das Hotelzimmer gegangen war. Zunächst bemerkte offenbar niemand, dass sich das Kind im Becken befand.

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Jugendliche schlugen Alarm

Erst mehrere Jugendliche, die sich am Pool aufhielten, entdeckten den regungslos halb untergetauchten Körper der Vierjährigen und schlugen Alarm.

Die Rettungskräfte rückten umgehend aus und versuchten, das Mädchen zu reanimieren. Trotz aller Bemühungen konnte ihr Leben nicht mehr gerettet werden. Die Vierjährige starb später im Krankenhaus von Cesena.

Der Bürgermeister von Cervia, Mirko Boschetti, sprach von einer Tragödie und drückte der Familie des Kindes sein Mitgefühl aus.

Haare in Ansaugvorrichtung verfangen

Der tödliche Unfall ereignete sich nur einen Tag nach einem weiteren Badeunglück in Italien. In einem Schwimmbad in Sestri Levante in der Region Ligurien war eine elfjährige Schülerin ums Leben gekommen, nachdem sich ihre Haare in einer Ansaugvorrichtung des Beckens verfangen hatten.

Die jüngsten Unglücke erhöhen den Druck auf die italienische Politik. Derzeit wird im Parlament ein Gesetz beraten, das strengere Sicherheitsvorschriften für öffentliche und private Schwimmbäder vorsieht.

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