Mädchen (4) verstorben

Österreicherin ertrinkt im Pool – jetzt brisante Wende

Nach dem Tod einer Vierjährigen in einem Hotelpool in Italien wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Im Fokus stehen die Betreiber sowie ihr Vater.
André Wilding
21.07.2026, 08:46
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nach dem tragischen Tod einer Vierjährigen aus Kärnten in einem Hotelpool im italienischen Badeort Milano Marittima nimmt der Fall nun eine neue Wendung. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte die Familie am Samstag gemeinsam zu Mittag gegessen. Danach ging die Mutter mit den beiden älteren Töchtern auf das Hotelzimmer, während der Vater mit der Vierjährigen im Aufenthaltsbereich mit Kinderspielen blieb.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Tochter aus Augen verloren

Kurz darauf verlor der Vater seine Tochter laut Angehörigen aus den Augen und begann sofort, sie im Hotel und im Zimmer zu suchen. Aufnahmen der Überwachungskameras sollen zeigen, wie das Mädchen in Richtung Poolanlage ging.

Rund zehn Minuten später entdeckten zwei Jugendliche die Vierjährige regungslos im Wasser. Sie zogen das Kind aus dem Pool und alarmierten Hilfe. Ein Arzt, der sich unter den Hotelgästen befand, begann umgehend mit der Wiederbelebung, die später von Rettungskräften fortgesetzt wurde. Das Mädchen starb später im Krankenhaus.

Wie das Kind ins Wasser gelangte, ist weiterhin unklar. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, um die genaue Todesursache zu klären. Ermittelt wird auch, ob die Poolanlage ausreichend gesichert war.

Zugangstore waren offen

Bei den bisherigen Untersuchungen stellten die Ermittler fest, dass drei Zugangstore zum Poolbereich zwar laut Vorschriften verschlossen hätten sein sollen, bei der Kontrolle jedoch geöffnet waren. Der Hotelpool ist zwischen 70 und 150 Zentimeter tief.

Die Ermittlungen richten sich nun gegen Verantwortliche des Hotels, darunter den Betreiber, sowie gegen den Vater des Kindes. Im Raum steht der Verdacht der fahrlässigen Tötung.

{title && {title} } wil, {title && {title} } 21.07.2026, 08:46