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ÖSV-Adler disqualifiziert: "Extrem blöd von mir"

Die Olympischen Winterspiele waren für Daniel Tschofenig keine Reise wert. Er wurde auf der Großschanze disqualifiziert. "Ich war naiv", meinte er.
Sport Heute
14.02.2026, 22:03
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Tschofenig kam mit der Normalschanze bei Olympia in Predazzo nicht zurecht und wurde 15., deshalb auch nicht für den Mixed-Teambewerb nominiert. Auf der Großschanze setzte es für den Kärntner dann einen echten Nackenschlag, er wurde disqualifiziert – nach Rang acht im ersten Durchgang. Die Hoffnung auf eine Medaille war schnell begraben.

Beim 23-Jährigen war der Skisprungschuh vier Millimeter zu groß. Deshalb wurde der Kärntner nach dem ersten Durchgang aus der Wertung genommen. "Ich habe mir das echt nicht erwartet", zeigte sich Tschofenig von der Disqualifikation überrascht. Er habe für die Trainings auf der Großschanze einen neuen Schuh genommen. "Ich war gar nicht so happy damit, habe mir dann aber gedacht, dass ich bei dem bleibe. Ich war leider so naiv, dass ich nicht nachgemessen habe", meinte der Gesamtweltcupsieger der letzten Saison.

"Extrem blöd von mir"

"Die Schuhe waren zuletzt immer ein bisschen kleiner. Der war leider um die vier Millimeter zu lang. 42 stand drauf, ich habe gehofft, dass es ein 42er ist. Man spürt den Unterschied bei den paar Millimetern nicht", erklärte Tschofenig, der die Schuld aber niemand anderem in die Schuhe schieben wollte. "Extrem blöd von mir. Ich hätte einfach nachmessen können. Das Gerät dafür haben wir", so der 23-Jährige.

"Es bringt mir nichts. Wegen den vier Millimetern springe ich keinen Millimeter weiter. Aber Regeln sind Regeln. Solange man es bei allen so durchzieht, passt es schon", nahm es Tschofenig sportlich.

Am Montag folgt noch der Super-Teambewerb auf der Großschanze. Ob der Kärntner da dabei sein wird, ist eher fraglich.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.02.2026, 22:07, 14.02.2026, 22:03
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