Kreuzbandriss, Außenbandriss, Meniskusriss – und auch noch ein gebrochener Halswirbel! Für Tristan Takats war die Saison eine Woche vor den Olympischen Spielen gelaufen. Besonders bitter: Das Ticket für die Großveranstaltung hatte er bereits sicher – der Horror-Sturz machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung. In den sozialen Netzwerken meldete sich das ÖSV-Ass nun erstmals emotional zu Wort.
"Manchmal endet eine Saison in einem einzigen Moment", schreibt Takats zu Bildern von seinem Sturz und aus dem Krankenhaus. "Nach meinem Sturz wusste ich sofort, dass es vorbei ist. Es schmerzt, die Olympischen Spiele zu verpassen – ein großer Traum bleibt vorerst unerfüllt."
Trotz der dramatischen Diagnose zeigt sich der Niederösterreicher gefasst – und sogar dankbar: "Am Ende zählt eines mehr als jeder Wettkampf: meine Gesundheit. Ich bin dankbar, dass es nicht noch schlimmer ausgegangen ist."
Wie es für ihn weitergeht, lässt der ÖSV-Athlet offen. Ein Karriereende ist nicht ausgeschlossen. "Jetzt heißt es heilen, stärker zurückkommen und den Blick nach vorne richten", schreibt Takats.