Der Super-G in Wengen ist geschlagen. Am Ende feiert Giovanni Franzoni seinen ersten Weltcup-Sieg, Stefan Babinsky wird sensationell Zweiter. Doch schon vor dem Rennen hatte es reichlich Gesprächsstoff gegeben. Ski-Idol Hermann Maier hatte den Super-G in Wengen kritisiert, da dieser "kaum Unterschiede" zur Abfahrt aufweise.
Diese Kritik kann ÖSV-Star Vincent Kriechmayr überhaupt nicht nachvollziehen, wie er im ORF-Interview deutlich machte: "Das ist ganz klar ein Super-G. In Livigno war er technischer, hier ist er schneller. Genau das ist das Schöne an dieser Disziplin – einmal ist es so, ein anderes Mal anders."
Kriechmayr ergänzte: "Am Ende setzen sich nicht ohne Grund die besten Fahrer durch. Deshalb war auch ein Odermatt in den vergangenen Jahren so schwer zu schlagen. Die Leute, die sagen, das sei zu schnell oder kein richtiger Super-G, sind jene, die sich nicht auskennen."