Neues Kapitel im Hause Stadlober: Ex-Langläufer Luis Stadlober hat am Wochenende seiner langjährigen Partnerin Vanessa das Jawort gegeben. Das Paar hatte sich erst im Vorjahr verlobt – nun folgte die Hochzeit, begleitet von Familie, Freunden und jeder Menge Emotionen.
Für Einblicke sorgte eine prominente Hochzeits-Gästin: Schwester Teresa Stadlober, Österreichs Langlauf-Ass und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Peking, teilte auf Instagram mehrere Fotos der Feier. Die Aufnahmen zeigen ein sichtlich glückliches Paar – und eine stolze Familie, in der der Wintersport seit Generationen dazugehört.
Denn kaum ein Name steht in Österreich so sehr für Langlauf- und Ski-Tradition wie jener der Stadlobers. Mutter Roswitha Stadlober ist seit 2021 erste Präsidentin des Österreichischen Skiverbandes (Ski Austria) – und damit die erste Frau überhaupt an der Spitze des heimischen Wintersports. In den 1980er-Jahren war sie selbst eine der besten Slalomläuferinnen des Landes, ehe sie nach ihrer aktiven Karriere in die Sportpolitik wechselte.
Vater Alois Stadlober wiederum prägte den Langlauf in den 1990ern als Weltklasse-Athlet und ist Wintersportfans bis heute als langjähriger ORF-Co-Kommentator vertraut. Mit dieser sportlichen Doppel-DNA wuchs Luis auf – und folgte wie seine Schwester Teresa dem elterlichen Vorbild auf die Loipe.
Der 34-Jährige stand ein Jahrzehnt lang im Weltcup an der Startlinie, gewann sieben Staatsmeistertitel und nahm 2018 an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teil. Nach seinem Karriereende 2019 wechselte er ins Berufsleben, studierte Jus und arbeitet inzwischen als Experte für den ORF.
Während Luis privat im Glück angekommen ist, steckt Teresa längst wieder mitten in der Vorbereitung auf den kommenden Winter. Bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim fehlten ihr über zehn Kilometer Klassisch nur 2,9 Sekunden auf Bronze – ein Fingerzeig, dass sie auch mit 32 Jahren noch zur absoluten Weltspitze gehört.
"Ich habe alles gegeben, kann mir nichts vorwerfen", sagte sie damals – Worte, die sinnbildlich für ihren unermüdlichen Ehrgeiz stehen. Für die Olympischen Spiele 2026 in Cortina und Mailand gilt sie als eine der großen rot-weiß-roten Medaillenhoffnungen.
Und wenn’s einmal nicht ganz fürs Podium reicht, ist der Rückhalt im eigenen Wohnzimmer garantiert. Denn bei den Stadlobers weiß man: Ob Weltcup, Verbandsbüro oder Hochzeitsparkett – dieser Familienname steht für Ausdauer, Leidenschaft und Zusammenhalt.