Schwarz feierte zuletzt zwei Weltcupsiege in nur einer Woche, triumphierte vor dem Jahreswechsel im Riesentorlauf von Alta Badia und im Super-G von Livigno – der erste Speed-Sieg des Kärntners. Doch im Slalom läuft es beim 30-Jährigen noch nicht nach Wunsch. Bloß ein achter Platz in Val d'Isere steht in der laufenden Saison zu Buche.
Beim Flutlicht-Klassiker in Madonna di Campiglio setzte es für Schwarz am Mittwochabend aber einen herben Rückschlag. Im ersten Rennen des neuen Jahres bekam "Blacky" gleich 2,13 Sekunden aufgebrummt und schaffte es so nicht in den zweiten Durchgang.
Deshalb war beim 30-Jährigen die Ernüchterung nach dem Rennen riesengroß. "Beim Einfahren hatte ich ein brutal gutes Gefühl. Das hat jetzt aber nicht viel mit Slalomfahren zu tun gehabt", schüttelte der Kärntner im "ORF" den Kopf.
"Ich bin einfach nicht ganz sauber Ski gefahren. Am Material ist es nicht gelegen, da muss ich mich selbst an der Nase nehmen", suchte Schwarz keine Ausreden, ergänzte dann: "Das war einfach schlecht."
Schwarz verpasste mit dem großen Rückstand den Sprung in den zweiten Durchgang. Das hatte der Kärntner bereits im Interview nach seinem Lauf vorausgesagt. "Ich habe eine Zwei-Sekunden-Schleife. Für mich ist jetzt schon Feierabend. Ich muss mir das anschauen, in Adelboden geht es weiter."