Große Emotionen

Star weint um toten Freund: "Er sollte hier sein"

Ganz große Emotionen bei Tommaso Giacomel. Nach dem tragischen Tod des Norwegers Sivert Guttorm Bakken flossen beim Biathlon-Star die Tränen.
Sport Heute
07.01.2026, 17:31
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Bakken, 27-jähriger Weltcup-Athlet Norwegens, ist unmittelbar vor Weihnachten verstorben. Er war während des Trainingslagers im italienischen Lavaze am 23. Dezember tot aufgefunden worden. Die Ermittlungen laufen noch, Details zum Ableben des Biathleten sind nur wenige bekannt. Einzig, dass Bakken eine Höhenmaske trug, die laut "VG" auf 7.000 Meter eingestellt gewesen sein soll.

Der Weltcup der Biathleten geht derweil nach einer rund zweiwöchigen Pause wieder weiter, die Rennen im deutschen Oberhof stehen aber freilich im Schatten des verstorbenen Bakkens. Das stellte auch Italiens Top-Mann Giacomel im Vorfeld der Bewerbe klar. Bei einer Pressekonferenz kämpfte der Italiener mit den Tränen, das plötzliche Ableben seines guten Freundes habe ihn hart getroffen.

Giacomel weint um toten Freund Bakken

"Es geht auf und ab, ich habe viele negative Gedanken, vor allem abends, wenn ich ins Bett gehe und die Augen schließe", erzählte der 25-Jährige über die letzten Wochen. Seine Familie und schließlich seine Freundin hätten ihn unterstützt: "Ohne sie wäre es noch viel härter."

Danach erzählte der Italiener auch vom Aufeinandertreffen mit norwegischen Athleten in der Umkleidekabine in Oberhof. "Ich habe sofort angefangen zu weinen. Er sollte hier sein, ist es nicht", so Giacomel.

Der 25-Jährige ist zurück im Weltcup-Alltag, wo er nun vor allem auch für seinen guten Freund Bakken Erfolge feiern möchte. "Ich werde mein Bestes geben, um ihn stolz zu machen. Das ist das, was Sivert gewollt hätte. Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht bereit wäre, zu starten", so der 25-Jährige, der Olympia-Erfolge bei seinen Heimspielen in Antholz dem verstorbenen Norweger widmen würde.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.01.2026, 17:58, 07.01.2026, 17:31
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