Hemetsberger ist als gefährlicher Außenseiter in die Abfahrt auf der legendären Streif gegangen, mischte bei seiner Fahrt am Samstag sogar um einen Topplatz mit, bis Hemetsberger ausschied.
Der 34-Jährige verlor bei der Einfahrt in den Lärchenschuss den Außenski, lag plötzlich auf dem Schnee und rauschte dem Fangnetz entgegen. Doch vor einem wuchtigen Einschlag in den Zaun kratzte Hemetsberger im wahrsten Sinne des Wortes noch die Kurve, der ÖSV-Speedspezialist konnte noch einmal Druck auf die Skier bringen und aufstehen, hauchdünn vor den Zäunen am Streckenrand.
"Da überdreht er, mein Gott, wir haben auch kein Glück heute. Ein Schlampigkeitsfehler", analysierte "ORF"-Experte Armin Assinger. "Er lehnt sich zu sehr hinein, da ist eine kleine Welle, die bewirkt, dass mehr Gewicht auf den Innenski kommt.Dann ist es vorbei", so Assinger weiter.
Enttäuscht hob Hemetsberger dann die Arme, konnte aber selbstständig ins Ziel fahren, blieb unverletzt. "Es war ein Innenski. Blöd, weil es ober keine schlechte Fahrt war. Es passiert leider, ich habe den Boden dort nicht gut gesehen, dann hat es mir den Außenski weggeklopft. Blöd hergegangen", analysierte Hemetsberger.
Am Sonntag steht noch der Slalom auf dem Programm.