"Habe ein Ablaufdatum"

ÖSV-Trainer fragte Athleten, ob er weitermachen soll

Ungewöhnliche Aktion von Andreas Widhölzl! Österreichs Skisprung-Chefcoach ließ Stefan Kraft und Co. über seine Zukunft entscheiden.
14.10.2026, 21:56
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Am 23. Oktober startet der Ski-Weltcup mit einem Damen-Riesentorlauf in Sölden. Mehr Zeit, um sich den letzten Feinschliff zu holen, haben die Weitenjäger. Erst am 20. November wird in Lillehammer die Skisprung-Saison eröffnet.

Bei den ÖSV-Adlern wird dann wie gewohnt Andreas Widhölzl auf dem Trainerturm stehen – es wird sein siebenter Winter in dieser Position in Folge.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Keine Selbstverständlichkeit, wie der seit Mittwoch 50-Jährige dem "Kurier" verrät. "Ich habe den Springern und anderen Betreuern die Frage gestellt: 'Könnt ihr es euch mit mir noch vorstellen?' Die Athleten haben gesagt, sie können sich keinen besseren Cheftrainer vorstellen."

Die Zukunftsentscheidung war somit gefallen. Ehrlicher Nachsatz: "Mir ist schon klar, dass ich irgendwann ein Ablaufdatum habe. Wenn ich merke, dass ich nicht mehr so brenne für diese Aufgabe, muss man eh die Konsequenzen ziehen."

Widhölzl gewann als Athlet unter anderem Team-Olympia-Gold, zwei WM-Titel, die Vierschanzentournee und 18 Weltcup-Bewerbe. Als Trainer der rot-weiß-roten Adler feierte er ebenfalls große Erfolge, war bei mehreren Medaillen bei Groß-Events federführend.

red, 14.10.2026, 21:56
Weitere Storys