Am 23. Oktober startet der Ski-Weltcup mit einem Damen-Riesentorlauf in Sölden. Mehr Zeit, um sich den letzten Feinschliff zu holen, haben die Weitenjäger. Erst am 20. November wird in Lillehammer die Skisprung-Saison eröffnet.
Bei den ÖSV-Adlern wird dann wie gewohnt Andreas Widhölzl auf dem Trainerturm stehen – es wird sein siebenter Winter in dieser Position in Folge.
Keine Selbstverständlichkeit, wie der seit Mittwoch 50-Jährige dem "Kurier" verrät. "Ich habe den Springern und anderen Betreuern die Frage gestellt: 'Könnt ihr es euch mit mir noch vorstellen?' Die Athleten haben gesagt, sie können sich keinen besseren Cheftrainer vorstellen."
Die Zukunftsentscheidung war somit gefallen. Ehrlicher Nachsatz: "Mir ist schon klar, dass ich irgendwann ein Ablaufdatum habe. Wenn ich merke, dass ich nicht mehr so brenne für diese Aufgabe, muss man eh die Konsequenzen ziehen."
Widhölzl gewann als Athlet unter anderem Team-Olympia-Gold, zwei WM-Titel, die Vierschanzentournee und 18 Weltcup-Bewerbe. Als Trainer der rot-weiß-roten Adler feierte er ebenfalls große Erfolge, war bei mehreren Medaillen bei Groß-Events federführend.