Kritik an Stadtregierung

ÖVP: "Keine Zahlen, keine Transparenz beim Budget"

Die ÖVP kritisiert die Informationspolitik der Stadt. Das Finanzressort habe die angebliche Defizitreduktion bisher nicht mit konkreten Zahlen belegt.
Wien Heute
27.01.2026, 13:01
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Am Wochenende hatte das Finanzressort der Stadt Wien verkündet, dass das Budgetdefizit für 2025 geringer ausfallen werde als befürchtet – statt 3,8 sollen es nun 2,8 Milliarden Euro sein, "Heute" berichtete. Die ÖVP zeigt sich davon wenig beeindruckt – und beklagt mangelnde Transparenz.

"Der angekündigte Quartalsbericht enthält keine konkreten Zahlen zur behaupteten Reduktion des Defizits", so ÖVP-Wien-Chef Markus Figl. Die entsprechende Information sei dem Finanzausschuss nicht vorgelegt worden. "Wer Erfolge verkündet, muss sie auch offenlegen. Alles andere ist intransparente Budgetpolitik", so Figl weiter.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Für ÖVP-Finanzsprecher Hannes Taborsky ist die ganze Debatte ein "finanzpolitischer Offenbarungseid": Wien schreibe das größte Defizit seiner Geschichte, eine tatsächliche Verbesserung sei nicht erkennbar.

Die Verringerung des Fehlbetrags sei nicht das Ergebnis solider Sparpolitik, sondern gehe auf Einmaleffekte zurück: rund 400 Millionen Euro durch Rücklagenauflösung, dazu höhere Einnahmen aus Abgaben.

"Die Stadt hat kein einziges strukturelles Problem gelöst", so Taborsky – man greife lieber "den Wienerinnen und Wienern tiefer in die Tasche".

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.01.2026, 15:21, 27.01.2026, 13:01
Jetzt E-Paper lesen