Smoking, Fliege, Orden an der Brust: Prinz Harry (42) hat sich am Donnerstagabend erstmals seit seiner Rückkehr nach Großbritannien in der Öffentlichkeit gezeigt. Im Old Royal Naval College in Greenwich feierte er die ersten Invictus Spirit Awards seiner Stiftung. Ehefrau Herzogin Meghan (45) blieb zu Hause.
Den Reportern verriet der Herzog von Sussex gut gelaunt: "Es ist schön, wieder auf britischem Boden zu sein." Den Abend verbrachte er mit verletzten Ex-Soldaten, posierte für Selfies und ließ sich mit der Kapelle der Irish Guards fotografieren. Die Invictus Games für kriegsversehrte Veteranen hatte Harry vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen.
Das Timing sorgte in Großbritannien für Gesprächsstoff. Denn auch der Rest der Familie hatte am Donnerstag Termine, allerdings weit weg. König Charles III. (77) hielt in Schottland eine Rede über künstliche Intelligenz, Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) besuchten ebenfalls in Schottland die Isle of Bute. Zu Harrys Rückkehr haben sich weder der König noch der Thronfolger öffentlich geäußert.
Einzige Wortmeldung aus dem Palast bisher: ein Schreiben vom 8. September, in dem klargestellt wurde, dass Harry und Meghan Privatpersonen bleiben und keine arbeitenden Royals sind. Das Paar zeigte sich laut einem Sprecher davon "überrascht".
Seit ihrer Ankunft am 26. August hatten sich die Sussexes auffallend ruhig verhalten. Schlagzeilen gab es trotzdem: Die Kinder Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wechselten nach nur zwei Tagen aus Sicherheitsgründen die Schule. Wo die Familie genau wohnt, ist nicht öffentlich bekannt.
Lange ruhig bleibt es um Harry jedenfalls nicht. Kommende Woche soll er bei den WellChild Awards in London auftreten, danach fliegt er zur Clinton Global Initiative nach New York.