"Ist nicht erlaubt"

Olympia-Superstar musste Medaille zurückgeben

Bei den Olympischen Spielen ärgerten sich zahlreiche Sieger über die mangelnde Qualität ihrer Medaillen. Alysa Liu musste Gold sogar umtauschen.
Sport Heute
27.02.2026, 09:01
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Die 20-jährige US-Eiskunstläuferin Alysa Liu hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien für große Aufmerksamkeit gesorgt – und das gleich mehrfach. Liu gewann sowohl mit dem US-Team als auch im Einzel die Goldmedaille.

Dank ihrer spektakulären Auftritte und ihres unverwechselbaren Looks wurde sie zu einem weltweiten Phänomen, was sich auch bei ihren Instagram-Followern äußerte – mittlerweile sind es mehr als 5,5 Millionen.

Vor allem ihr Triumph im Einzel war spektakulär. Doch beim Feiern passierte ein Missgeschick. "Ich bin einfach auf- und abgesprungen, wie man das eben so macht, um zu feiern. Und da ist sie (die Medaille, Anm.) einfach runtergefallen. Sie ist buchstäblich vom Band gefallen. Sie ist ganz schön zerkratzt und ziemlich verbeult", erzählte Liu.

Trotz der Gebrauchsspuren hätte sie die Medaille gerne in der Form behalten: "Eigentlich hat sie mir sogar gefallen, als sie nicht mehr am Band war – aber das ist nicht erlaubt. Ich musste sie abgeben. Ich meinte so: 'Könnt ihr diese hier nicht einfach reparieren? Ich hänge daran.' Aber ist schon okay, ich habe mich davon gelöst. So wie sie auch."

Die Eiskunstläuferin ist mit diesem Problem nicht allein. Unter anderen erzählte auch Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson von abgefallenem Edelmetall. Auch Österreichs Snowboard-Silberne Sabine Payer "verlor" beim Umarmen ihrer Mutter die Medaille. Die Organisatoren starteten Untersuchungen zu möglichen Produktionsmängeln.

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