Keine Rodel-Medaille

Olympiadrama! Gold-Hoffnung bricht im ORF in Tränen aus

Die große Hoffnung auf Edelmetall platzte in Cortina. Gesamtweltcupsiegerin Lisa Schulte brach im TV-Interview aus.
Sport Heute
10.02.2026, 20:34
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
olympia live
olympia live

Für Österreichs Rodlerinnen wurde der Olympische Einsitzer von Cortina zu einem Tag der leisen Hoffnungen und der lauten Enttäuschung. Vor allem für Lisa Schulte.

Die Tirolerin war mit großen Erwartungen auf die neue Olympia-Bahn "Eugenio Monti" gekommen. Gesamtweltcupsiegerin, Weltmeisterin, das Selbstvertrauen einer ganzen Saison im Gepäck. Doch schon nach dem ersten Tag war klar: Das erhoffte Wunder würde eine Aufholjagd brauchen. Als Siebente ging Schulte in die entscheidenden Läufe – und fand nie jenen Rhythmus, der sie ganz nach vorne getragen hätte.

Auch am zweiten Wettkampftag blieb der große Befreiungsschlag aus. Der dritte Lauf brachte keine entscheidende Annäherung an die Spitze, der Rückstand auf die Schnellste bewegte sich erneut in jenem Bereich, der schon zuvor Hoffnung und Realität trennte. Zwar fiel mit Merle Fräbel eine Medaillenanwärterin überraschend zurück, doch Schulte konnte daraus keinen Vorteil ziehen. Vor dem Finale stand sie weiter auf Rang sieben.

Während Julia Taubitz vorne einen überlegenen Sieg herausfuhr, gelang den Österreicherinnen kein entscheidender Schritt nach vorne. Schulte beendete den Bewerb als Siebente, mehr als eine Sekunde hinter Gold, das Podest knapp außer Reichweite. Hannah Prock landete auf Rang zehn, Olympia-Debütantin Dorothea Schwarz knapp dahinter.

Was folgte, war ein Moment, der mehr sagte als jede Zeitnehmung. Im ORF-Interview ließ Lisa Schulte ihren Emotionen freien Lauf. Die Anspannung einer ganzen Saison, der Traum von Olympia, die Hoffnung auf Edelmetall – alles brach auf einmal aus ihr heraus. Tränen der Enttäuschung flossen, bittere Tränen. Kolleginnen nahmen sie in den Arm, trösteten, hielten sie fest.

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.02.2026, 20:34
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen