Vorreiter des Sports

Olympiasieger überraschend mit 59 Jahren verstorben

Die Biathlon-Welt trauert um einen ihrer früheren Stars. Doppel-Olympiasieger Sergei Tchepikov ist nach langer Krankheit gestorben.
Sport Heute
18.09.2026, 08:08
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Traurige Nachrichten aus dem Biathlon: Sergei Tchepikov, sechsfacher Olympia-Medaillengewinner und zweifacher Gesamtweltcupsieger, ist tot. Der frühere Spitzenathlet wurde nur 59 Jahre alt.

Der russische Biathlon-Verband gab den Tod seines ehemaligen Stars am Donnerstagabend bekannt. Tchepikov sei bereits "lange krank" gewesen. Nähere Angaben zu seiner Erkrankung oder den genauen Todesumständen machte der Verband nicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

In einer Aussendung würdigte der Verband die Karriere des Russen: "Die sportliche Laufbahn von Sergei Tchepikov ist ein Paradebeispiel für Hingabe an den Biathlon."

Sechs Medaillen bei Olympia

Tchepikov gehörte über Jahre zur Weltspitze. Seinen ersten großen Olympia-Triumph feierte er 1988, als er mit der Staffel der Sowjetunion Gold holte.

Sechs Jahre später folgte der größte Einzelerfolg seiner Karriere. Bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer raste Tchepikov im Sprint zur Goldmedaille. Insgesamt stand der Russe bei Olympischen Spielen sechsmal auf dem Podest.

Auch im Weltcup schrieb Tchepikov Geschichte. 1990 gewann er als erster sowjetischer Biathlet den Gesamtweltcup. Ein Jahr später verteidigte er den Titel und krönte sich erneut zum besten Biathleten der Saison.

Nach Karriere in die Politik

Erst 2007 beendete Tchepikov seine lange Karriere als Profisportler. Dem Biathlon blieb er anschließend erhalten. Unter anderem arbeitete er als Berater und war Vizepräsident des russischen Verbandes. Später schlug der frühere Olympiasieger einen völlig anderen Weg ein. 2016 wechselte Tchepikov in die Politik und zog als Abgeordneter ins russische Parlament ein.

red,Akt. 18.09.2026, 08:13, 18.09.2026, 08:08