OÖ in der Früh Hotspot, Autobahnen leer gefegt

Dort wo normal tausende Autos Stoßstange an Stoßstange stehen, sind nun nur wenige Fahrzeuge unterwegs.
Dort wo normal tausende Autos Stoßstange an Stoßstange stehen, sind nun nur wenige Fahrzeuge unterwegs.Bild: Mike Wolf
Montagfrüh wurde Oberösterreich kurzzeitig zum Hotspot Österreichs, was die Corona-Infizierten betrifft. Die Autobahnen und Straßen waren fast leer gefegt.
Fast überall leere Straßen



Normalerweise brauchen Autofahrer im Frühverkehr in Linz gerade am Montag sehr viel Geduld. Doch am 23. März gab es keinerlei Staus in Linz.

Ganz im Gegenteil: Der Verkehr ist in Linz zum Erliegen gekommen. Die Menschen halten sich an die Ausgangsbeschränkungen. Wie Drohnen-Fotos von "Heute"-Fotograf zeigten, war zum Beispiel die A7-Voestbrücke fast leer gefegt.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dort wo sonst in der Früh Autokolonnen stehen, sind die Straßen frei. Die Donaubrücke: leer. Die Nibelungenbrücke: leer - nicht ein Fahrzeug zu sehen. Auf der Voestbrücke waren es auch nur eine handvoll Autos.

OÖ in der Früh Hotspot in Österreich



Schlechte Nachrichten gab es hingegen gleich in der Früh. Die Zahlen des Sozialministeriums zeigten mehr Erkrankte als beim bisherigen Spitzenreiter Tirol.

Oberösterreich war damit der Corona-Hotspot Österreichs, was die Infizierten betrifft. Während es relativ lange dauerte, bis überhaupt die ersten an Covid19 erkrankten Patienten in OÖ registriert wurden, setzte sich in der Nacht auf Montag der dramatische Trend der vergangenen Tage fort.

Oberösterreich "überholte" den bisherigen Hotspot Tirol. In OÖ gab es Montagfrüh 696 offiziell bekannte Corona-Fälle, in Tirol waren es 676.

Am Abend lag aber Tirol wieder deutlich vorne. Um 19 Uhr wies Statistik in Tirol 1056 Corona-Fälle auf, in OÖ waren es 746.

Zirkustiere brauchen dringend Futterspenden



Wegen der Corona-Krise ist auch der Familienzirkus "Alfoni" in Weibern (Bez. Grieskirchen) gestrandet und dringend auf Futterspenden für seine 15 Tiere angewiesen.



"Die Situation ist für uns sehr herausfordernd. Wenn die Saison in den Sommermonaten nicht so gut lief, traten wir mit kleineren Shows auch mal in Seniorenheimen oder Schulen auf. Aber derzeit steht alles still", so Zirkus-Chefin Yvonne Spindler im "Heute"-Gespräch

Wenn auch Sie dem Familienzirkus helfen wollen, melden Sie sich einfach bei Yvonne Spindler unter 0660 / 83 26 103.







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