KI und Kamerafunktionen

Oppo zeigt neues Smartphone-Quartett Reno16

Neue Kamerafunktionen, mehr Künstliche Intelligenz und auffälliges Design: Das Technologie-Unternehmen Oppo schickt die Reno16-Serie ins Rennen.
Rene Findenig
25.06.2026, 15:41
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Der Smartphone-Hersteller Oppo hat seine neue Reno16-Serie vorgestellt. Die neue Generation umfasst gleich vier Modelle: Reno16 Pro, Reno16, Reno16 F und Reno16 FS. Im Mittelpunkt stehen nicht nur neue Kamerafunktionen und künstliche Intelligenz, sondern auch ein auffälliges Designkonzept, das sich deutlich von bisherigen Reno-Geräten unterscheidet. Die Smartphones können ab sofort in Deutschland und Österreich vorbestellt werden. Der offizielle Verkaufsstart erfolgt am 3. Juli. Besonders auffällig ist die neue Gestaltung der Geräte.

Oppo setzt bei der Farbvariante Pop White erstmals auf eine Technik, die das Unternehmen HoloVerse 3D Technology nennt. Millionen winziger Mikrolinsen sollen je nach Lichteinfall unterschiedliche räumliche Effekte erzeugen. Dadurch verändert sich die Optik der Rückseite abhängig vom Blickwinkel und vermittelt einen dreidimensionalen Eindruck. Auch das Kameramodul wurde neu gestaltet. Die Rückseite und die Kameraeinheit gehen optisch ineinander über und sollen dadurch wie aus einem einzigen Bauteil wirken.

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Beim Reno16 und Reno16 Pro kommt zudem ein Aluminiumrahmen zum Einsatz. Während Reno16 und Reno16 Pro mit einem 6,32 Zoll großen Display ausgestattet sind, bietet das Reno16 F einen größeren 6,57-Zoll-Bildschirm. Damit richtet sich das Gerät laut Hersteller besonders an Nutzer, die viele Videos ansehen, Spiele spielen oder Inhalte erstellen. Einen Schwerpunkt legt Oppo auf die Kameras. Alle Modelle verfügen über eine 50-Megapixel-Frontkamera mit einem Sichtfeld von 100 Grad.

Pop Cam mit verschiedenen Bildstilen

Dadurch sollen nicht nur Selfies, sondern auch Gruppenaufnahmen einfacher gelingen. Auf der Rückseite setzt die Serie auf drei Kameras mit Hauptkamera, Telekamera und Ultraweitwinkelobjektiv. Das Reno16 Pro hebt sich zusätzlich durch eine 200-Megapixel-Hauptkamera von den anderen Modellen ab. Neu ist außerdem die Pop Cam. Dahinter verbergen sich verschiedene Bildstile, die Fotos einen bestimmten Look verleihen sollen.

Nutzer können ihre Aufnahmen beispielsweise im Stil einer Digitalkamera, eines Sofortbilds oder eines analogen Films darstellen. Auch bei der Bildbearbeitung setzt Oppo verstärkt auf künstliche Intelligenz. Im neuen Bereich "Create" innerhalb der Galerie-App stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Fotos und kurze Videos können dort mithilfe von AI Remix Collage zu animierten Collagen kombiniert werden. Einzelne Motive lassen sich freistellen und anschließend als Sticker weiterverwenden.

ColorOS 16 und AI Snap Key

Mit Popout Collage 2.0 erweitert Oppo diese Funktionen um zusätzliche Effekte. Bestimmte Bildinhalte können dabei optisch aus dem Rahmen hervorragen und einen räumlichen Eindruck erzeugen. Auch Videofilmer sollen von neuen Funktionen profitieren. So richtet 4K Auto Straighten Video Aufnahmen während der Bewegung automatisch aus. Dual View Video 2.0 ermöglicht darüber hinaus den Wechsel zwischen verschiedenen Kameras während einer laufenden Aufnahme.

Mit der Reno16-Serie hält zudem die neue Softwaregeneration ColorOS 16 Einzug. Erstmals in einem Reno-Smartphone integriert Oppo den AI Snap Key. Über diese Taste lassen sich Inhalte direkt erfassen und in einer zentralen Sammlung speichern. Neu ist auch AI Mind Space. Dort werden Informationen, Screenshots und Notizen gebündelt abgelegt. Ergänzend erkennt der AI Bill Manager digitale Belege und Zahlungen automatisch und erstellt daraus Übersichten über Ausgaben.

AI Mind Pilot unterstützt bei Aufgaben

Eine weitere Neuerung nennt sich AI Mind Pilot. Dabei greift das System auf mehrere KI-Modelle zurück und soll Nutzer bei unterschiedlichen Aufgaben unterstützen. Antworten verschiedener Modelle können dabei direkt miteinander verglichen werden. Praktisch für Reisen könnte AI Menu Translation werden. Die Funktion übersetzt Speisekarten und ergänzt die Inhalte laut OPPO um zusätzliche Informationen sowie bildliche Darstellungen einzelner Gerichte.

AI Mind Pilot greift auf mehrere KI-Modelle zurück und soll Nutzer bei Aufgaben unterstützen.
Oppo

Unter der Haube unterscheiden sich die Modelle ebenfalls. Im Reno16 Pro arbeitet die MediaTek Dimensity 8550 Super Platform. In Verbindung mit AI HyperBoost 3.0 und einem erweiterten Kühlsystem sollen kompatible Spiele mit Bildraten von bis zu 144 Hertz dargestellt werden können. Das Reno16 setzt hingegen auf die Snapdragon 7 Gen 4 Plattform. Für eine stabilere Verbindung soll AI LinkBoost 4.0 sorgen. Die Technologie wurde speziell für Umgebungen mit hoher Netzwerkauslastung entwickelt.

Kameras, Hardware und mehr KI

Alle Geräte verfügen laut Hersteller über Schutz gegen Wasser und Staub nach IP68, IP69 und IP69K. Zusätzlich sollen sich die Displays auch mit nassen Händen oder Handschuhen bedienen lassen. Parallel zur Smartphone-Reihe hat Oppo auch ein neues Zubehör vorgestellt. Das lediglich 35 Gramm schwere Gerät namens Oppo Bubble wird magnetisch an kompatiblen Hüllen oder Magnetringen befestigt. Ein integriertes AMOLED-Display dient dabei als Vorschau-Monitor für die Hauptkamera.

Dadurch können Nutzer Selfies oder Gruppenaufnahmen mit der leistungsstärkeren Rückkamera erstellen. Zusätzlich lässt sich das Zubehör als Fernbedienung für die Kamera nutzen. Die Steuerung soll aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern möglich sein.

Preise der neuen Oppo Reno16-Modelle

Preislich startet die Serie während der Einführungsphase bis 31. Juli bei 549 Euro für das Reno16 F mit 256 Gigabyte Speicher. Das Reno16 FS mit 512 Gigabyte kostet 649 Euro. Für das Reno16 werden 799 Euro fällig. Das Spitzenmodell Reno16 Pro mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte Speicher kostet zum Marktstart 899 Euro. Danach steigen die regulären Verkaufspreise auf bis zu 1.099 Euro für das Pro-Modell.

Mit der Reno16-Serie setzt Oppo den aktuellen Trend der Smartphone-Branche konsequent fort. Neben leistungsfähigen Kameras und schneller Hardware steht vor allem künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Ob die zahlreichen KI-Funktionen im Alltag tatsächlich einen spürbaren Mehrwert liefern, wird sich allerdings erst im täglichen Einsatz zeigen.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 25.06.2026, 15:41
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