Lionel Messi eröffnete die WM mit einem Dreierpack. Der amtierende Weltmeister, nächster Gegner von Österreich, führte Argentinien im Alleingang zum 3:0-Sieg gegen Algerien.
"Man kann nur beeindruckt beobachten und genießen", staunte Andreas Ivanschitz, der eine Nachtschicht einlegte und die Partie als ORF-Experte verfolgte. "Er wird in einer Woche 39 Jahre alt, hat aber ausgesehen wie Ende 20. Ich ziehe den Hut, bin beeindruckt."
Was viele nicht mehr am Schirm haben: Ivanschitz hat persönlich seine Erfahrungen mit Messi gemacht. "Ich hatte die Ehre, in Spanien einige Male gegen ihn zu spielen."
Als Levante-Legionär kam es 2013 und 2014 zu insgesamt drei direkten Aufeinandertreffen. Mit überschaubarem Erfolg. Die Partien endeten 1:1, 0:7 und 0:5. Messi trug sich dabei drei Mal in die Schützenliste ein.
Am Montag (19 Uhr) trifft das ÖFB-Team in Dallas auf den Superstar. "Für uns eine schwierige Aufgabe, das weiß man", sagt Ivanschitz, den Österreichs 3:1 gegen Jordanien nicht restlos begeisterte. "Das Resultat ist positiv, aber wir waren sehr verwundbar, vor allem bei Konterchancen. Es gibt einige Dinge, die verbessert werden müssen. Man darf sich aber schon auch freuen, die Mentalität und der Zusammenhalt, als es schwierig wurde, waren großartig."