Rainer Pariasek gehört zu den bekanntesten TV-Gesichtern des Landes. "Man lernt damit umzugehen, dass einen die Leute auf der Straße kennen", erzählt der Wiener im "Max Fahler Podcast". "Viele fragen, ob es nicht mühsam ist, aber es gehört einfach dazu – und die Vorteile überwiegen.
Der 62-Jährige erfreut sich großer Beliebtheit, freilich sind ihm nicht alle Menschen wohl gesonnen. Pariasek berichtet von einer heiklen Begegnung. "In den vielen Jahren gab es nur zwei, drei Fälle, in denen es unangenehm war. In Purkersdorf war ein Kirtag oder Volksfest, die Kinder waren noch sehr klein."
Der Wiener geht ins Detail. "Irgendein Fußballfan hat mich wüstest beschimpft. Ich habe zu ihm gesagt, 'passt schon', aber dann hat er mich gepackt und zurückgerissen. Meine Frau war schockiert, die Kinder hatten auch schon Angst. Ich habe dann überlegt, wie ich reagieren soll. Ich kann dem ja auch nicht eine anschieben. Ich habe dann gesagt: 'Lass gut sein.'"
Die Episode ging offenbar glimpflich aus. Warum der Mann es auf Pariasek abgesehen hatte, verrät er nicht, der TV-Star sagt aber: "Ich weiß genau, wenn ich etwas Kritisches über Rapid sage, sind viele Fans 'haß' auf mich, das ist verständlich. Bei anderen Vereinen ist es natürlich auch so. Aber: Den Fehler, immer alles schönzureden, niemanden zu kritisieren, weil man sonst irgendwo nicht gut ankommt, darf man als Journalist nicht machen."