Der öffentlich-rechtliche Rundfunk war vor dem Anpfiff des Viertelfinal-Schlagers in Brentford in Zeitstress. Erst eine Minute vor dem geplanten Anstoß um 21 Uhr schaltete der ORF ins Community Stadium im Norden der Londoner Hauptstadt. Da waren die Hymnen beider Teams bereits abgespielt, trafen sich die Kapitäninnen Carina Wenninger und Alexandra Popp bereits zur Seitenwahl.
Als sich die Spielerinnen zu den Hymnen aufgestellt hatten, zeigte der ORF minutenlang Werbung.
Der Grund dafür war die sechsminütige Nachspielzeit im Zweitrunden-Qualifikationsspiel zur Conference League zwischen Rapid Wien und Lechia Gdansk (0:0). Durch die lange Nachspielzeit konnte der ORF die Übertragung aus dem Allianz Stadion nicht zeitgerecht beenden, somit verschob sich die eingeplante Werbung nach hinten. Und überlagerte die Hymnen.
Der Anstoß war dann jedenfalls wieder live im öffentlich-rechtlichen TV zu sehen gewesen.