"Override 2: Super Mech League" bringt Giganten zurück

Nach "Override Mech City Brawl" bringt Modus Games die gigantischen Mech-Fights mit "Override 2: Super Mech League" zurück. "Heute" hat es angespielt.

Mitte Dezember kracht wieder das Blech und es fliegen die Roboter-Teile, wenn "Override 2: Super Mech League" auf PlayStation 5 und 4, Nintendo Switch, Xbox Series X, S und One sowie PC einschlägt. Fast zwei Jahre nach dem Story-armen aber spielerisch witzigen "Override Mech City Brawl" ist es erneut an der Zeit, in riesigen Mechs heftig aufeinander loszugehen. "Heute" hatte im Rahmen einer Preview-Version auf PS5 die Möglichkeit, sich bereits etwas einzuspielen.

"Override 2: Super Mech League" setzt bei der Handlung sieben Jahre nach dem Vorgänger ein. Nachdem die Xenotypen, die die Erde überfallen hatten und ausgelöscht wurden, sind die gewaltigen Mech-Kampfmaschinen der Erde zu Unterhaltungs-Robotern geworden. Weltweit wurden Kampf-Ligen aus dem Boden gestampft, die als Stars jeweils ihre Champions hervorbringen. Als Mech-Neuling will man da auch ein Stück vom Ruhm und stellt sich der Herausforderung.

Was bisher schon spielbar war

Der Karrieremodus, in dem man verschiedenen Ligen beitreten und sich Stück für Stück nach oben kämpfen kann, war in der Preview-Version noch nicht spielbar. Stattdessen ließen sich aber erste Schlüsse ziehen, wie sich das Gameplay des neuen 3D-Fighters zeigt. Neben ausführlichen Tutorials warteten in der Vorschau ein Trainingsmodus mit KI-Feinden ebenso wie ein Versus-Modus gegen die übrigen Preview-Zocker.

Ermöglicht werden dabei Kämpfe mit bis zu vier Spielern sowohl lokal, als auch im Online-Multiplayer. Das Spiel bietet dabei zwei Kampf-Modi: Entweder eine Art Team-Deathmatch mit 2-gegen-2-Kämpfen oder ein Kampf jeder gegen jeden, in dem man als letzter überlebender Spieler den Sieg einstreift. Der "Standard"-Modus bietet dabei bekannte Mechaniken und endet, wenn der Spieler seine gesamte Mech-Lebensenergie verloren hat.

Modus erinnert etwas an "Fortnite"...

"Control" dagegen erinnert in Ansätzen an das Battle Royale "Fortnite". Dafür, dass die Spieler tatsächlich gegeneinander kämpfen und nicht abwarten, bis die Feinde dezimiert wurden, sorgt ein immer kleiner werdender blauer Kreis in den Arenen. Verweilen Spieler außerhalb des Kreises, nimmt die Lebensenergie ihrer Mechs kontinuierlich ab. Und wie bei "Fortnite" bleibt am Ende ein siegreicher Spieler übrig.

Fünf Arenen und acht Mechs waren bereits anspielbar, jede Arena mit zahlreichen zerstörbaren Objekten und Umgebungsgefahren wie Lava und jeder Mech mit einer durchaus unterschiedlichen Spielweise. Die Balance der bisherigen Mechs ist gut getroffen: Starke und langsamere Giganten treffen auf flinkere und wendigere Modelle, auch auf Fern- und Nahhampf wurde Wert gelegt. So ist bereits bei den acht der 20 angekündigten Mechs für jede Spielweise etwas dabei.

... und ein Hauch "Mortal Kombat"

Damit die Action in den Kämpfen spannend bleibt, kommt es in den Arenen zu regelmäßigen Abwürfen von Waffen, die gegen die Feinde eingesetzt werden können. Die Steuerung der Mechs selbst wurde etwas komplexer, ist aber noch immer für Anfänger sehr eingänglich. Zur Verteidigung kann ein Schild eingesetzt werden, per Greif-Befehl werden unachtsame Gegner oder Arenen-Objekte durch die Luft geschleudert und per Dash kann man Angriffen ausweichen. Dazu kommen noch Sprünge und Doppelsprünge sowie leichte und schwere Angriffe mit Mech-Beinen und -Armen.

Während sich diese Basis-Funktionen alle Mechs teilen, unterscheiden sich ihre Spezialisierungen drastisch voneinander. So können manche Mechs zusätzliche andere Roboter kurzzeitig lähmen oder in Gruppenkämpfen auch Umgebungsschaden austeilen. Die Balken-Mechaniken dürfte Modus Games allerdings ausgemistet haben: Weder erfordern die Spezialattacken nun das Aufladen eines Energiebalkens, noch können Mechs bei Dauer-Angriffen überhitzen. Dafür scheinen die Schadensberechnungen etwas zurückgekurbelt worden zu sein. Einen Hauch "Mortal Kombat 11" gibt es auch: Wer 75 Prozent seiner Lebensenergie verloren hat, kann das Match mit einer extrem starken Attacke herumreißen.

Spannungsgeladenes Comeback

"Override 2: Super Mech League" dürfte nach derzeitigem Stand ein fulminantes Comeback feiern. Die Grafik wurde aufpoliert, aktuell zeigen sich allerdings vor allem die Arenen-Hintergründe noch sehr detailarm, wohingegen die Mechs bereits mit schönen Lichteffekten überraschen. Die Steuerung dürfte wieder leicht zu lernen, aber umso schwerer zu meistern sein. Gut gefällt die noch größere Abwechslung bei den Arenen und beim Gameplay. Bei den Mechs gleicht keiner dem anderen und alle bieten sehr ausbalanzierte Angriffsmöglichkeiten.

Etwas Balancing scheint dagegen noch bei den KI-Feinden fällig zu sein, denn gegen sie steckten wir selbst nach mehreren Spielstunden noch jede Menge Prügel ein, ohne dagegen ein Konzept finden zu können. Abseits davon steht einem spannungsgeladenen Comeback der Mech-Kämpfe nichts mehr im Weg. Gespannt darf man zudem sein, ob und wie die Entwickler die neuen Möglichkeiten der nun erschienen Xbox- und PlayStation-"Next-Gen"-Konsolen ausnutzen werden können. Wir sind gespannt!

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. rfi TimeCreated with Sketch.| Akt:
VideospielGamesVideo

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen