Drama in Landl

Paar tot aufgefunden! Polizei hat brisanten Verdacht

In Landl in der Obersteiermark wurde ein Paar tot aufgefunden. Ein Notstromaggregat könnte eine tödliche Kohlenmonoxidvergiftung ausgelöst haben.
14.10.2026, 11:29
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Weil sie zwei Bewohner schon länger nicht mehr gesehen hatte, wurde eine Trafikantin in der obersteirischen Gemeinde Landl misstrauisch. Sie schlug Alarm und setzte damit einen Einsatz in Gang, der mit einer tragischen Entdeckung endete. Einsatzkräfte fanden Anfang Oktober ein deutsches Paar tot in dessen Wohnhaus. Nun wird untersucht, ob ein Notstromaggregat für den Tod der beiden verantwortlich ist.

Feuerwehr bricht Türen auf

Wie die "Krone" berichtet, hatte die Trafikantin bemerkt, dass die beiden Deutschen seit längerer Zeit nicht mehr aufgetaucht waren. Daraufhin verständigte sie die Einsatzkräfte.

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Die Feuerwehr rückte zum Wohnhaus aus und musste die Türen gewaltsam öffnen. Im Inneren stießen die Helfer auf die leblosen Bewohner. Für den Mann und die Frau kam jede Hilfe zu spät.

In der Gemeinde sorgt der Vorfall für große Bestürzung. Bürgermeister Bernhard Moser kannte die beiden persönlich. "Sie waren seit acht Jahren bei uns in Landl gemeldet. Ich habe sie natürlich gekannt. Die Betroffenheit in der Gemeinde ist groß", erklärt er gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Notstromaggregat im Verdacht

Was genau zum Tod des Paares führte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Mittelpunkt steht allerdings ein möglicher Zusammenhang mit einem Notstromaggregat.

Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass beim Betrieb des Geräts Kohlenmonoxid entstanden sein könnte und die beiden dadurch eine tödliche Vergiftung erlitten haben.

Warum das Aggregat überhaupt verwendet wurde, ist noch nicht geklärt. Denn laut Bürgermeister war das Wohnhaus regulär mit Strom versorgt. Es sei "ganz normal an das Stromnetz angeschlossen" gewesen, erklärt Moser der "Kleinen Zeitung".

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Die Staatsanwaltschaft Leoben hat mittlerweile weitere Untersuchungen veranlasst, um die genaue Todesursache festzustellen. Mediensprecherin Viktoria Steinecker bestätigt den Todesfall und die laufenden Ermittlungen.

"Es besteht der Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung. Ein toxikologisches Gutachten sowie die Obduktion der Leichen wurden angeordnet", erklärt sie der Tageszeitung.

Die Untersuchungen sollen klären, ob tatsächlich Kohlenmonoxid für den Tod des deutschen Paares verantwortlich war. Bis die Ergebnisse vorliegen, dürfte es laut Staatsanwaltschaft noch mehrere Wochen dauern.

Gemeinde wartet auf Antworten

Für die Bewohner von Landl bleibt damit vorerst unklar, wie es zu dem tragischen Vorfall kommen konnte.

Fest steht bisher nur, dass das Paar tot in seinem Haus entdeckt wurde und ein Notstromaggregat als mögliche Ursache im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Ob sich der Verdacht einer Kohlenmonoxidvergiftung bestätigt, müssen nun die angeordneten Untersuchungen zeigen.

wil, 14.10.2026, 11:29