Mysteriöser Tod

Trafikantin schlägt Alarm! Paar tot in Haus entdeckt

Tragischer Fund in Landl: Ein Paar aus Deutschland wurde tot in seinem Haus entdeckt. Ein Notstromaggregat könnte den Tod verursacht haben.
14.10.2026, 07:15
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Weil sie zwei Menschen aus ihrer Ortschaft schon länger nicht mehr gesehen hatte, wurde eine Trafikantin in Landl im Bezirk Liezen misstrauisch. Sie verständigte die Polizei und brachte damit einen tragischen Vorfall ans Licht.

In einem Wohnhaus wurden wenig später ein Mann und eine Frau tot aufgefunden. Die beiden dürften durch Kohlenmonoxid ums Leben gekommen sein – das berichtet die "Kronen Zeitung".

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Feuerwehr musste Haustür aufbrechen

Die Tragödie soll sich bereits am 1. Oktober ereignet haben. Nachdem die Trafikantin Alarm geschlagen hatte, rückten Polizisten zum Wohnhaus des Paares aus.

Schon beim Eintreffen bemerkten die Beamten einen auffälligen Geruch. Die Feuerwehr wurde hinzugezogen und verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude, heißt es in dem Bericht.

Im Inneren machten die Einsatzkräfte schließlich die schreckliche Entdeckung. Für die beiden Bewohner, die zwischen 50 und 60 Jahre alt gewesen sein sollen, kam jede Hilfe zu spät.

Notstromaggregat könnte Todesursache sein

Nach bisherigen Erkenntnissen dürften der Mann und die Frau an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben sein. Als mögliche Ursache gilt ein Notstromaggregat, das sich im Haus befand.

Weshalb das Gerät überhaupt verwendet wurde, ist derzeit noch unklar. Laut den vorliegenden Informationen war das Wohnhaus regulär an das Stromnetz angeschlossen. Ein offensichtlicher Grund für den Betrieb des Aggregats bestand demnach nicht.

Nachbarn und Bürgermeister betroffen

Das Paar war vor einigen Jahren aus Deutschland in die obersteirische Gemeinde gezogen. Über das Privatleben der beiden war in der Nachbarschaft offenbar nur wenig bekannt.

Ein Bewohner erinnert sich gegenüber der "Krone" an den Verstorbenen: "Ich habe den Herrn vom Sehen gekannt, wenn er einkaufen ging. Er war immer sehr freundlich".

Auch Landls Bürgermeister Bernhard Moser (SPÖ) zeigt sich über den Todesfall erschüttert. "Ich habe sie natürlich gekannt, sie waren auch mit der Gemeinde in Kontakt", schildert er.

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Die genauen Todesumstände sollen nun durch weitere Untersuchungen geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft Leoben bestätigte den Fund "einer männlichen und einer weiblichen Person".

Sprecherin Viktoria Steinecker erklärte gegenüber der "Krone": "Eine Obduktion wurde angeordnet und ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben".

Ob tatsächlich das Notstromaggregat für den Tod des Paares verantwortlich war, müssen die laufenden Ermittlungen zeigen.

wil, 14.10.2026, 07:15
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