Witwe und Kinder

Papa starb bei Flugzeugabsturz – Familie braucht Hilfe

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz in Kroatien wurde für die Witwe und die beiden Söhne von Markus Planegger ein Spendenkonto eingerichtet.
Österreich Heute
03.07.2026, 08:57
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Knapp einen Monat nach einem Flugzeugabsturz in Kroatien, bei dem vier Männer aus Osttirol ums Leben kamen, soll nun die Familie eines der Opfer finanziell unterstützt werden. Für die Witwe von Markus Planegger und die beiden gemeinsamen Kinder wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Opfer hinterließ Familie

Der Absturz ereignete sich am 4. Juni. Die vier Männer waren mit einem Kleinflugzeug vom Flugplatz Nikolsdorf in Osttirol in Richtung Pula gestartet. Kurz vor der Landung geriet die Maschine ins Trudeln und stürzte ab. Keiner der Insassen überlebte.

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Unter den Todesopfern war auch der 40-jährige Unternehmer Markus Planegger aus Lienz. Er hinterlässt seine Ehefrau Jacqueline sowie die beiden Söhne Luca (13) und Lino (8). In der Todesanzeige heißt es laut der "Tiroler Tageszeitung": "Die Trauer ist grenzenlos, die Angst ohne Dich wiegt schwer."

Familie vor riesiger Belastung

Planegger hatte 2017 sein Unternehmen "Plantech" gegründet und war in den Bereichen Maschinenbau, Drucklufttechnik sowie Instandsetzungen tätig. Mit seinem Tod fehlt der Familie nun das Einkommen des Vaters.

Um die finanzielle Belastung abzufedern, haben die Gemeinde Nußdorf-Debant und Freunde der Familie ein Spendenkonto eingerichtet. Im dazugehörigen Aufruf heißt es: "Jeder Euro hilft der Familie, die nächste Zeit finanziell zu überstehen und trägt dazu bei, dass sie ihr Zuhause behalten kann."

Spendenkonto der Familie

Bank: Raika Sillian-Lienzer Talboden

Kontoname: Jacqueline Planegger

IBAN: AT61 3636 8000 0013 5061

BIC: RZTIAT22368

Verwendungszweck: Spende Fam. Planegger

Solidarität aus der Gemeinde

Die Anteilnahme in Osttirol war groß: Mehr als 2.000 Menschen kamen zur Gedenkfeier am Flugplatz Nikolsdorf, um sich von Markus Planegger sowie den weiteren Verstorbenen Samuel Eichholzer, Peter Weingartner und Walter Pondorfer zu verabschieden.

Rätsel um Absturz

Warum das Flugzeug abstürzte, ist weiterhin unklar. In Österreich wird der Fall allerdings nicht weiter untersucht. Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck, erklärt: "Es gibt für uns keinen Hinweis auf Fremdverschulden. Und wenn, würden die Ermittlungen in Kroatien stattfinden müssen. Deshalb wurde der Akt geschlossen."

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