Mit den ersten warmen Tagen geht es in Wiens Parks wieder rund: Die Parkbetreuung ist gestartet und lädt Kinder ab 6 Jahren zu Spiel, Sport und gemeinsamen Aktivitäten ein. In insgesamt 160 Parks sowie auf Schul- und Sportanlagen gibt es am Nachmittag kostenlose Angebote. Auch die FAIR-PLAY-TEAMs sind jetzt verstärkt unterwegs und sorgen für ein gutes Miteinander auf Wiens Plätzen.
Rund 260 Mitarbeiter der Parkbetreuung stehen bereit, um mit den Kindern zu spielen, zu basteln oder Sport zu machen. Das Besondere: Die Kinder können selbst mitentscheiden, was angeboten wird. Die Teilnahme ist freiwillig und gratis. Bereits im Vorjahr wurden rund 15.000 Kinder erreicht.
"Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie Kinderaugen strahlen, sobald die Parkbetreuung da ist. Genau dafür gibt es dieses Angebot. Kinder und Jugendliche bekommen die Gelegenheit, verschiedenste Spiele und Sportaktivitäten auszuprobieren und sie aktiv mitzugestalten. So wird der Park noch mehr zu einem Ort voller Bewegung, Spaß und gemeinsamer Erlebnisse. Mein Dank gilt den engagierten Mitarbeiter*innen der Parkbetreuung, die dieses Angebot mit ihrem Einsatz möglich machen", so Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos).
Die Parkbetreuung ist Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wien. Ziel ist es, Begegnung zu schaffen und das Zusammenleben im Grätzl zu stärken. Auch Eltern und ältere Menschen werden bewusst eingebunden.
"Die Parkbetreuer*innen tragen wesentlich dazu bei, dass das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen in den Parks gut gelingt. Die Wiener Parkbetreuung bezieht nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern, Begleitpersonen und ältere Menschen aktiv in die Angebote ein. Ob Brett- und Kartenspiel, Fußball oder kreatives Gestalten – für Kinder ab 6 gibt es im Freien viel zu erleben. An manchen Tagen finden auch Ausflüge, Feste und Sportturniere statt. In vielen Bezirken gibt es zusätzlich Freizeitaktivitäten für Jugendliche", so Christina Pantucek-Eisenbacher von der Stadt Wien.
Parallel dazu starten die FAIR-PLAY-TEAMs in ihre intensivste Zeit. Rund 60 Mitarbeiter sind in ganz Wien unterwegs, sprechen mit Menschen und helfen bei Konflikten. Im Vorjahr gab es rund 93.000 Kontakte mit Bürgern.
"Die FAIR-PLAY-TEAMs nehmen aufmerksam wahr, was sich vor Ort verändert, wer sich dort aufhält und welche Entwicklungen es gibt. Durch diese kontinuierliche Präsenz und Beobachtung verfügen sie über ein umfassendes Wissen, und gelten als erfahrene Ansprechpartner*innen für den öffentlichen Raum", betont Emmerling.
Auch konkrete Angebote entstehen direkt aus diesen Gesprächen.
"Durch die vielen Gespräche entwickeln die Mitarbeiter*innen der FAIR-PLAY-TEAMs ein gutes Verständnis für die Lösung von Konflikten, zur Verbesserung der Stimmung vor Ort oder zur Unterstützung einzelner Menschen oder Gruppen. Aus diesen Erkenntnissen entstehen lebendige und vielfältige Angebote: von gemütlichen Parkcafés über gemeinsame Bewegungsaktivitäten bis hin zu weiteren Aktionen, die Begegnung fördern und das Miteinander stärken", erklärt Projektleiterin Kirsten Popper-Nelvai.