Im Salzburger Stadtteil Riedenburg gehen die Wogen hoch. Der Grund: Geplante Grüninseln in der Bucklreuthstraße könnten Parkplätze kosten.
Seit Generationen wird entlang der Fahrbahn geparkt. Für viele Bewohner ist das die einzige Möglichkeit, ihr Auto abzustellen. "Wir brauchen die Parkplätze, weil viele Häuser aufgrund ihrer Gegebenheiten keine Parkplätze haben", sagt Anrainerin Eva Karl im ORF.
Die Empörung ist groß, vor allem, weil sich viele nicht ernst genommen fühlen. Laut Karl hätten die Bewohner mehrfach versucht, mit der Stadt Kontakt aufzunehmen. Sogar eine Unterschriftenliste wurde gesammelt. "Wir haben für eine Unterschriftenliste gesammelt, da kam aber keine Rückmeldung von der Stadt, obwohl es geheißen hat, man wolle schon auf die Bürger hören." Auch weitere Versuche, Gespräche zu führen, seien ins Leere gelaufen.
Die Stadt sieht das anders. Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl verteidigt laut ORF die Pläne. "Es parken einfach sehr viele Leute von auswärts dort, die dort nicht parken dürften." Die Grüninseln sollen die Situation verbessern und der Nachbarschaft zugutekommen. "Gerade in den Wohngebieten kann man schauen, dass man was für die Nachbarschaft tut."
Für die Bewohner ist das schwer nachvollziehbar. In der Sackgasse gilt ohnehin ein Fahrverbot für Nichtberechtigte. Aus ihrer Sicht wäre eine bessere Beschilderung die einfachere Lösung, statt Parkplätze zu streichen.