Der Eurovision Song Contest 2026 sorgt in Wien für den nächsten Aufreger: Nach der enttäuschenden Buchungslage in Hotels und Apartments machen nun verärgerte Fans ihrem Frust über die Organisation des Events Luft.
Vor allem das heftige Unwetter am Montagabend und die fehlende Hilfestellung von den Organisatoren sorgten für Wut bei zahlreichen Besuchern. Rund um die Wiener Stadthalle gingen enorme Regenmengen nieder und da Fans ihre Regenschirme bei der Sicherheitskontrolle abgeben mussten, standen sie völlig schutzlos im Starkregen.
Ein Event-Besucher schilderte die Situation auf Instagram: "Die Organisation gestern vor der Eurovision-Generalprobe war ehrlich gesagt peinlich. Die Leute standen bei starkem Regen und Gewitter völlig durchnässt da, weil Regenschirme und Schutzausrüstung an der Sicherheitskontrolle nicht zugelassen waren, doch die Veranstalter hatten so gut wie keine Vorkehrungen für die Wetterbedingungen getroffen."
Weiter kritisierte er das nicht vorhandene Risikomanagement: "Man kann keine Veranstaltung dieser Größenordnung ausrichten und dabei das grundlegende Wohlbefinden des Publikums ignorieren @eurovision @orf @wiener_stadthalle."
"Und wenn ich daran denke, dass die Leute über 100 Euro für so ein Erlebnis bezahlt haben und die Freiwilligen stundenlang dort standen, bin ich sehr enttäuscht."
Gegenüber "Heute" führte der ESC-Besucher weiter aus: "Ich respektiere die Sicherheitsmaßnahmen voll und ganz, aber wir alle wussten, dass das Wetter furchtbar sein würde, aber ich war sehr enttäuscht, dass nichts dagegen unternommen wurde. Ehrlich gesagt, 100 Euro für eine Eintrittskarte zu bezahlen und dann so etwas zu erleben, ist nicht das, was man erwartet, zumindest nicht in Wien."
Auch das ESC-Village am Rathausplatz blieb vom Wetterchaos nicht verschont. Das Areal musste am Montagabend überraschend geräumt werden. Das Programm wurde abgebrochen, Besucher wurden aus Sicherheitsgründen aufgefordert, den Platz zu verlassen.