Wer am Freitag pünktlich in der Arbeit sein sollte, muss dafür wohl deutlich mehr Zeit einplanen. Die Prognosen behielten recht: Gute 20 Zentimeter Neuschnee sind über Nacht in Wien gefallen, selbst in der Inneren Stadt müssen Pendler in den Morgenstunden durch den Tiefschnee stapfen.
Was die U-Bahnen noch weitestgehend kalt lässt, sorgt auf den Straßenbahn- und Bus-Linien naturgemäß für gröbere Beeinträchtigungen. Auf der Störungsseite der Wiener Linien ist aktuell kein Ende in Sicht.
Derzeit kommt es nämlich auf SÄMTLICHEN Straßenbahn-Linien von 1 bis 62 zu Verspätungen. "Planen Sie daher bitte mehr Zeit ein", raten auch die Wiener Linien. Der Grund ist klar: die aktuellen Witterungsverhältnisse. Das Gleiche gilt übrigens für alle Bus-Linien – von 1A bis 57A.
Auf den U-Bahnlinien U1 und U2 gibt es zusätzlich gerade eine Betriebsstörung, die für unregelmäßige Intervalle in beide Richtungen sorgt. Auf der U6 gibt es ein schadhaftes Fahrzeug.
Auch die ÖBB informieren, dass es aufgrund des starken Schneefalls österreichweit zu Ausfällen und Verspätungen kommen kann. Bei den S-Bahnen und Regionalzügen gibt es tatsächlich vereinzelte Ausfälle, im Großen und Ganzen läuft der Zugverkehr aber stabil.
Derzeit ist die Wiener Außenring Autobahn (A21) in beiden Richtungen im gesamten Verlauf gesperrt. Die West Autobahn (A1) ist zwischen Melk und Loosdorf in Fahrtrichtung Wien nach einem LKW-Unfall ebenfalls gesperrt. Kein Durchkommen gibt es auch auf der Pyhrn Autobahn (A9) zwischen St. Michael in der Obersteiermark und dem Gleinalmtunnel, hier stehen zahlreiche Lkw quer und blockieren die Fahrbahn.