Autofahrer in Linz brauchen in den kommenden Wochen starke Nerven: Im Zuge der Sanierungsarbeiten auf der Mühlkreis Autobahn (A7) werden ab Ende Mai mehrere wichtige Abfahrten gesperrt. Der ÖAMTC rechnet vor allem im Frühverkehr mit erheblichen Verzögerungen und Staus.
Den Anfang macht am 22. Mai die Sperre der Abfahrt Voest in Richtung West Autobahn beziehungsweise Knoten Linz. Laut ÖAMTC werden dadurch rund 18.000 Fahrzeuge umgeleitet. Besonders am ersten Montag nach Beginn der Sperre dürfte sich der Verkehr stauen - sowohl direkt auf der A7 als auch auf den Ausweichrouten.
Die offizielle Umleitung führt über die Abfahrt Wiener Straße, die Wankmüllerhofstraße und die Wolfgang-Pauli-Straße. Dort müssen Autofahrer mehrere Kreuzungen passieren. "Durch beschränkte Kapazitäten kann es rasch zu Rückstau auf die A7 kommen", warnt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé.
Die Sperre der Abfahrt Voest dauert voraussichtlich bis 7. Juni. Danach folgt bereits die nächste Einschränkung: Ab 3. Juni wird die Rampe 6 der Abfahrt Wiener Straße in Richtung A1/Knoten Linz gesperrt. Auch dort erwartet der ÖAMTC massive Verzögerungen. Rund 8.000 Fahrzeuge müssen umgeleitet werden.
Immerhin: Die Ausfahrt zur Wankmüllerhofstraße bleibt weiterhin offen. Wer Staus vermeiden will, soll laut ÖAMTC möglichst frühzeitig über die Abfahrt Voest ausweichen, sobald diese wieder freigegeben ist.
Zusätzlich wird zeitgleich auch die Auffahrt von der Wankmüllerhofstraße auf die A7 Richtung Freistadt gesperrt. Die Umleitung erfolgt erneut über die Wolfgang-Pauli-Straße.
Besonders bitter für Pendler: Die Sperren dauern teils jahrelang. Während die Abfahrt Wiener Straße bis Oktober 2026 betroffen ist, bleibt die Auffahrt Richtung Freistadt sogar bis Mai 2027 gesperrt.