Wer Petersilie im Garten anbauen will, kennt das Problem: Die Samen keimen nicht, die Pflanze kümmert vor sich hin oder stirbt plötzlich ab. Das muss nicht sein.
Petersilie gilt als etwas zickig – doch wer ein paar Grundregeln beachtet, wird mit einer reichen Ernte belohnt. Die gute Nachricht: Die häufigsten Fehler lassen sich ganz einfach vermeiden.
Wie 24garten.de berichtet, stecken meist sieben typische Ursachen dahinter, wenn die Petersilie nicht so will, wie sie soll.
Petersiliesamen verlieren schnell ihre Keimfähigkeit. Verwende immer frisches Saatgut und lagere offene Packungen kühl und trocken.
Petersilie ist ein Dunkelkeimer und braucht bestimmte Bedingungen zum Keimen. Warte auf ausreichend warme Temperaturen, bevor du aussäst.
Schon kurze Trockenheit kann Keimlinge absterben lassen. Gieße regelmäßig und gleichmäßig, besonders in der Keimphase. Zu dicht stehende Keimlinge solltest du rechtzeitig ausdünnen.
Petersilie gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Zu viel direkte Sonne verbrennt die Blätter, zu viel Schatten hemmt das Wachstum. Auch Wind trocknet die Pflanze aus – ein geschützter Platz ist ideal.
Die Pflanze braucht lockere, humusreiche und gut durchlässige Erde mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert. Kompost oder Sand verbessern schwere Böden. Wichtig: Direkt vor der Aussaat nicht düngen, das schadet den Keimlingen.
Zwiebeln, Tomaten und Karotten sind gute Nachbarn für Petersilie. Sie fördern das Wachstum und halten Schädlinge fern. Salbei, Dill und Kartoffeln hingegen hemmen das Wachstum.
Petersilie sollte nie mehrere Jahre hintereinander am gleichen Platz stehen. Bodenpilze und Nematoden überdauern im Boden. Frühestens nach vier Jahren darf die Petersilie an denselben Standort zurück.