Auf eigene Kosten ließ ein Bewohner aus Mannswörth sein Brunnen- und Leitungswasser im Labor untersuchen.
Hintergrund: Durch die in der OMV-Raffinerie in Schwechat verwendeten AFFF-Feuerlöschschäume war PFAS in den Boden geraten. Bewohnern wurde geraten, Brunnenwasser nicht mehr zu verwenden, sondern nur noch Leitungswasser.
Die Prüfung ergab: 19,8 Nanogramm (0,0198 Mikrogramm) der Ewigkeitschemikalien PFAS waren pro Liter im Leitungswasser enthalten.
Der Wert liegt zwar unter dem aktuellen EU-Grenzwert für Trinkwasser, der auch in Österreich gilt. Ein langfristiges Gesundheitsrisiko lasse sich aber nicht ausschließen, so Global2000-Experte Helmut Burtscher-Schaden.
Die OMV betont, das Trinkwassernetz sei derzeit nicht betroffen.
Bürgermeisterin Karin Baier erklärte: "Die aktuellen Messergebnisse zeigen, dass die Werte im öffentlichen Trinkwassernetz der Stadtgemeinde Schwechat und seinen Katastralgemeinden weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegen."
Und: "Wir werden zeitnah eine zusätzliche Trinkwasseruntersuchung durchführen lassen."