Mannswörth

PFAS wurde nun auch im Leitungswasser entdeckt

Auf eigene Kosten ließ ein Mannswörther sein Brunnen- und Leitungswasser prüfen. Neben der Gesundheit sorgt er sich nun um sein Obst und Gemüse.
Niederösterreich Heute
06.07.2026, 06:15
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Auf eigene Kosten ließ ein Bewohner aus Mannswörth sein Brunnen- und Leitungswasser im Labor untersuchen.

Hintergrund: Durch die in der OMV-Raffinerie in Schwechat verwendeten AFFF-Feuerlöschschäume war PFAS in den Boden geraten. Bewohnern wurde geraten, Brunnenwasser nicht mehr zu verwenden, sondern nur noch Leitungswasser.

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Das ergab die Prüfung

Die Prüfung ergab: 19,8 Nanogramm (0,0198 Mikrogramm) der Ewigkeitschemikalien PFAS waren pro Liter im Leitungswasser enthalten.

Der Wert liegt zwar unter dem aktuellen EU-Grenzwert für Trinkwasser, der auch in Österreich gilt. Ein langfristiges Gesundheitsrisiko lasse sich aber nicht ausschließen, so Global2000-Experte Helmut Burtscher-Schaden.

Die OMV betont, das Trinkwassernetz sei derzeit nicht betroffen.

"Weit unter Grenzwerten"

Bürgermeisterin Karin Baier erklärte: "Die aktuellen Messergebnisse zeigen, dass die Werte im öffentlichen Trinkwassernetz der Stadtgemeinde Schwechat und seinen Katastralgemeinden weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegen."

Und: "Wir werden zeitnah eine zusätzliche Trinkwasseruntersuchung durchführen lassen."

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