Die FIA hat auf die Kritik der Formel-1-Piloten reagiert und bereits Anpassungen am Motoren-Reglement vorgenommen. Vollständig zufrieden sind die Fahrer damit allerdings noch nicht. Besonders deutlich wurde Carlos Sainz, der erklärte: "Es ist nicht gut genug für die Formel 1."
Die Änderungen wurden während der Rennpause nach den abgesagten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien beschlossen. Ziel war es vor allem, den Fahrern im Qualifying mehr Möglichkeiten zu geben, ans Limit zu gehen. Im Fahrerlager wird das grundsätzlich als Schritt in die richtige Richtung gesehen, dennoch gibt es weiterhin Kritikpunkte.
Sainz lobte zwar die ersten Verbesserungen, machte aber gleichzeitig klar, dass noch einiges getan werden müsse. "Beim Qualifying liegt noch ein weiter Weg vor uns", meinte der Spanier. Er wolle jedoch nicht nur kritisieren, sondern konstruktiv bleiben: "Ich versuche einfach darauf hinzuweisen, dass das noch nicht gut genug für die Formel 1 ist."
Zumindest im Rennen habe sich die Situation verbessert, betonte der Williams-Pilot weiter. Mit den bisherigen Fortschritten zeigte er sich deshalb teilweise zufrieden.
Sportlich läuft die Saison für Sainz bislang allerdings nicht nach Wunsch. Mit vier Punkten liegt der 31-Jährige aktuell nur auf Rang 14 der Fahrerwertung. Die nächste Chance auf Zähler bietet sich Ende Mai beim Grand Prix von Kanada in Montreal.