In der Nacht auf den 4. Mai wurde der VW Polo von Lisa-Marie (21) bei einem Brandanschlag auf ein Auto im 3. Bezirk in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer ging auf den Wagen der Studentin über, wurde rasch zum Totalschaden – "Heute" berichtete.
Besonders hart: Die Täter wurden noch immer nicht ausgeforscht, nach derzeitigem Stand bleibt die Teilzeit-Angestellte und Studierende auf den ganzen Kosten sitzen – und ohne Auto. Nach einem "Heute"-Bericht zeigten Dutzende Leser Herz – und leisteten einen kleinen Beitrag.
Das Schicksal hinter dem Brandanschlag in der Hyegasse in der Wiener Landstraße ist herzzerreißend: Die 21-jährige Studentin hatte sich ihren Traum-VW hart erspart, 8.200 Euro kostete der Stadtflitzer. Lisa-Marie brauchte ihren Wagen, denn: Die Studentin leidet an Platzangst (Klaustrophobie), kämpft mit Panikattacken und benötigt deshalb tagtäglich ihr Fahrzeug.
In einem Interview mit "ServusTV" offenbarte sie ihre Gefühlslage. Sie sei "verzweifelt, traurig und wütend" gewesen. "Wer macht sowas?", fragte sie unter Tränen. Einen Monat später versucht sich die Wienerin, sich durch den Alltag zu kämpfen – dabei halfen ihr Dutzende Spender.
Aufgrund einer Haftpflichtversicherung bleibt Lisa-Marie nach derzeitigem Stand auf dem Schaden sitzen, ein Gofundme-Spendenaufruf sollte ihr in dieser Notsituation helfen. 36 Spender griffen der Wienerin unter die Arme, so kamen 1.740 Euro zusammen.
Im "Heute"-Talk zeigt sich die Wienerin zutiefst gerührt von der Hilfsbereitschaft Dutzender Menschen: "Dass mir geholfen wurde, darüber bin ich sehr dankbar." An einen neuen Wagen denkt die Studentin derzeit nicht, die Hilfsbereitschaft Dutzender Spender gibt ihr jedoch Kraft für die weiteren Herausforderungen. Die entstandenen Kosten kann die junge Frau zumindest decken.
Und die Täter des Brandanschlags? Die sind laut Pressestelle der Wiener Polizei noch nicht ausfindig gemacht worden. Ermittler warten derzeit auf die Ergebnisse von DNA-Auswertungen.