"Quotenaussichten gering"

Pleite von 123-Transporter: Opfer fordern 7,1 Mio. Euro

Über 1.500 Gläubiger haben Forderungen in der Höhe von rund 7,1 Mio. zur Anmeldung gebracht – die Aussicht, dass sie ihr Geld bekommen, ist schlecht.
Niederösterreich Heute
19.03.2026, 10:41
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Bekanntlich wurde über das Vermögen der 123 Shared Mobility GmbH, auch unter 123-Transporter bekannt, am 6. Oktober 2025 am Landesgericht Wiener Neustadt ein Insolvenzverfahren eröffnet.

"Das gegenständliche Insolvenzverfahren wurde ursprünglich als Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Das schuldnerische Unternehmen wurde zwischenzeitig geschlossen. Die Schuldnerin hat nach einer gescheiterten Investorensuche zudem ihren Antrag auf Annahme eines Sanierungsplans zurückgezogen. Das gegenständliche Verfahren wird seither als Konkursverfahren fortgesetzt", berichtet der KSV1870.

1.500 Gläubiger stellten Forderungen

Am Donnerstag, 19. März, hat die Prüfungstagsatzung am Landesgericht Wiener Neustadt stattgefunden. Bislang haben über 1.500 Gläubiger Forderungen in der Höhe von rund 7,1 Mio. zur Anmeldung gebracht, wovon derzeit Forderungen in der Höhe von rund 1,7 Mio. von der Insolvenzverwalterin anerkannt wurden.

"Einen Großteil der angemeldeten Forderungen machen Rückforderungsansprüche aufgrund hinterlegter Kautionen von Kunden aus. Bedauerlicherweise müssen die Quotenaussichten der Insolvenzgläubiger aus heutiger Sicht als gering eingestuft werden", so Alexander Greifeneder vom KSV1870.

Das Unternehmen wird im Rahmen des anhängigen Konkursverfahrens liquidiert.

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