Am Samstag steigt in Wien das große Finale des Eurovision Song Contest – doch schon vor ihrem Auftritt sorgt Deutschlands Kandidatin Sarah Engels für heftige Diskussionen.
Ihre ESC-Chancen werden von Fans und Experten eher pessimistisch eingeschätzt. Sarah muss beim Finale direkt als zweiter Act des Abends auf die Bühne – unmittelbar nach dem dänischen Favoriten Søren Torpegaard Lund.
Unter ESC-Fans gilt genau diese Position als gefürchteter "Todesstartplatz". Der Grund: Songs zu Beginn der Show bleiben dem Publikum oft weniger im Gedächtnis. Statistisch schneiden spätere Startnummern deutlich besser ab, da das Televoting dann bereits auf Hochtouren läuft.
Passend zu ihrem Songtitel "Fire" schießt im Finale so viel Feuer aus den Pyro-Anlagen, dass die Bühne kurzfristig in Flammen zu stehen scheint. Die enorme Hitze ist bis in die ersten Reihen zu spüren. "Heute" ist vor Ort.
Trotz des feurigen Spektakels zieht Engels ihre Performance professionell durch – das Publikum reagiert mit lautem Jubel. Ob ihr der explosive Auftritt am Ende doch noch wichtige Punkte bringt, wird sich in Kürze zeigen.