Beim Jury-Finale am Freitagabend richteten sich viele Blicke mal wieder auf Noam Bettan aus Israel. Grundsätzlich blieb es in der Wiener Stadthalle während seines Auftritts ruhig und ohne größere Zwischenfälle – musikalisch lieferte der Sänger eine souveräne Performance ab und ließ sich sichtbar nicht aus dem Konzept bringen.
Auffällig war allerdings die Situation im Publikum: Während seines Songs wurden vereinzelt Palästina-Flaggen geschwenkt, teilweise sogar in der ersten Reihe.
Obwohl es sich nur um wenige Personen handelte, sorgen die Bilder im Nachgang für Diskussionen unter ESC-Beobachtern.
Die Stimmung in der Halle selbst blieb weitgehend kontrolliert, doch die Symbolik war unübersehbar. Gerade im Kontext eines ohnehin sensiblen ESC-Jahrgangs werden solche Momente besonders aufmerksam wahrgenommen und schnell diskutiert.
Noam Bettan selbst reagierte während des Auftritts professionell und zog sein Programm konsequent durch.
Dennoch zeigt sich einmal mehr, wie angespannt die Lage rund um einzelne Delegationen beim diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 im Vorfeld des großen Finales heute Abend ist.