Erster öffentlicher Auftritt

Buh-Rufe für Israel? So reagierten die Fans wirklich

Kaum ein ESC-Act sorgt für so viele Diskussionen wie Noam Bettan. Bei der Opening Ceremony stellte sich deshalb eine Frage: Wie reagieren die Fans?
Heute Entertainment
10.05.2026, 20:55
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Denn obwohl die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest 2026 seit Monaten politisch diskutiert wird, gab es beim Auftritt von Noam Bettan am Wiener Rathausplatz kaum bis gar keine Buh-Rufe.

Im Gegenteil: Viele Fans jubelten dem israelischen Sänger euphorisch zu, zückten ihre Handys und feierten ihn beim Einzug über den türkisen Teppich.

Nur wenige provokante Aktionen

Zwar waren vereinzelt Fans mit Spanien-Trikots oder Spanien-Shirts im Publikum zu sehen – offenbar eine kleine politische Spitze wegen des ESC-Boykotts Spaniens.

Dabei handelte es sich aber tatsächlich nur um eine Handvoll Personen. Die große Mehrheit konzentrierte sich klar auf die Musik und den ESC-Auftakt.

Trotz der überwiegend positiven Stimmung war der Sicherheitsaufwand rund um die israelische Delegation enorm.

Noam Bettan wurde durchgehend von zahlreichen Sicherheitskräften begleitet. Auch Polizisten waren ständig in unmittelbarer Nähe und beobachteten die Situation im Publikum aufmerksam.

Teilweise verfolgten Beamte jeden einzelnen Schritt des Sängers über den Rathausplatz.

Dass die Sicherheitsmaßnahmen heuer besonders streng sind, war schon beim Einlass deutlich spürbar. Rund um Israel gilt beim ESC 2026 allerdings nochmals erhöhte Aufmerksamkeit.

Der Nahost-Konflikt überschattet den Bewerb seit Monaten politisch. Mehrere Länder boykottieren den ESC wegen der Teilnahme Israels.

Zumindest beim großen ESC-Auftakt blieb die Lage jedoch friedlich.

Statt eines lautstarken Protests überwogen am Rathausplatz Jubel, Musik und Handykameras – auch für Israels umstrittenen ESC-Act.

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.05.2026, 20:55
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