Poisson-Todessturz: So trauert der Ski-Weltcup

Frankreichs Speed-Spezialist David Poisson starb bei einem Trainingssturz in Kanada. Nun äußern sich seine Ski-Kollegen zum Todes-Drama.

Der Ski-Weltcup steht unter Schock. Frankreichs Speed-Spezialist David Poisson starb bei einem Trainingssturz in Kanada. Er wurde nur 35 Jahre alt. "Wir sind am Boden zerstört", erklärt Michel Vion, Präsident des französischen Ski-Verbands. Auch die Weltcup-Kollegen stehen vor den Nordamerika-Rennen unter Schock.

Trauer im ÖSV-Lager



"Das ÖSV-Team ist zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei der Familie und bei der französischen Equipe", äußert Östereichs Skiverband seine Trauer auf Twitter. Hannes Reichelt ergänzt: "Mit diesem Lächeln und deiner herzlichen Art wirst du uns immer in Erinnerung bleiben! Viel Kraft deiner Familie und deinen Freunden in dieser schwierigen Zeit! R.I.P. David."

Tragödie um Franzosen



Poisson hinterlässt einen eineinhalbjährigen Sohn. Sein eigener Vater starb erst vor 15 Tagen. Poisson ist der vierte französische Speed-Rennfahrer, der in der Nachkriegszeit bei einem Unfall uns Leben kam. 1970 verunglückte Michel Bozon, 1975 Michel Dujon. 2001 verstarb Regine Cavagnoud nach einem Crash mit einem Trainer.

Sicherheitsproblem?



Poisson soll laut einem Insider "kurz vor dem Ziel mit 100 km/h ausgerutscht und dann durch zwei B-Fangnetze in den Wald hineingeschossen" sein. "Dort dürfte er frontal mit einem Baum kollidiert sein. Ein Rettungsteam hat danach eineinhalb Stunden erfolgslos versucht, ihn wiederzubeleben."

(gr)

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