Polen-Hit wird für ÖFB-Elf zum tropischen Hallenkick

Die Nationalmannschaft muss in der EM-Quali in Polens Nationalarena unter geschlossenem Dach ran.
Knapp 60.000 tobende Zuseher, eine geschlossene Dachkonstruktion und eine Luftfeuchtigkeit, die bei ÖFB-Star Marko Arnautovic wohl Erinnerungen an Shanghai aufkommen lässt – Österreichs Nationalmannschaft muss im EM-Quali-Hit gegen Polen in einem wahren Hexenkessel ran.

Das "PGE Narodowy", das polnische Nationalstadion, ist eine hyper-moderne Arena, die vor der EURO 2012 errichtet wurde. Als Bauträger fungierte das österreichische Unternehmen STRABAG, die Kosten soll rund 470 Millionen Euro betragen haben.

Dafür lässt das Stadion auch keine Wünsche offen: Neben 58.145 Sitzplätzen bei Fußballveranstaltungen bietet die Arena unter anderem auch vier LED-Bildschirme mit einer Fläche von 200 m², einen beheizten Rasen, vier Restaurants und knapp 1.000 Toiletten für die Besucher.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Prunkstück ist aber die schließbare Zeltdach-Konstruktion, wie sich auch in der Commerzbank-Arena von Eintracht Frankfurt zu finden ist. Bei Regen (ab 22 Uhr ist im Quali-Kracher Niederschlag prognostiziert) bleibt das Dach zu, das Stadion verwandelt sich somit eine gigantische Halle, die angesichts der Luftfeuchtigkeit den Besuchern die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Ein Prunkstück von einem Stadion, wie es sich Österreichs Fußball-Fans nach der Absage der Stadt Wien (Pläne eines Neubaus wurden abgelehnt) vorerst nur erträumen können. Der Österreichische Fußballbund (ÖFB) hätte übrigens eine Arena für 50.000 Besucher veranschlagt. Kosten: vergleichsweise bescheidene 150 Millionen Euro.

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