Bei der aktuellen "Heute"-Sonntagsfrage liegt die FPÖ – wie berichtet – mit 36 Prozent klar in Front. Die ÖVP folgt mit einem Respektabstand von 14 Prozentpunkten; die SPÖ ist unter Andreas Babler mit aktuell 18 Prozent unter ihren historischen Tiefststand von 2024 abgerutscht.
Hintergrund der mauen Umfragewerte: 63 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, 29 Prozent von ihnen sogar sehr. Anklang findet die Arbeit der ersten Dreierkoalition lediglich bei 35 Prozent.
Diese Unzufriedenheit mit der Regierung zeigt sich auch am Urteil über die Polit-Spitzen. "Heute" hat mit Unique Research das aktuelle Zeugnis der Österreicher erhoben:
58 Prozent sind mit der Performance des Bundespräsidenten zufrieden, 39 Prozent nicht.
Mit 40 Prozent Zufriedenen liegt der Kanzler auf dem zweiten Gesamtrang. Allerdings sind 53 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden.
Der Anteil der sehr Zufriedenen ist beim Vizekanzler mit 5 Prozent der schlechteste. Nicht zufrieden sind 66 Prozent. Auch mit seinem Saldowert von -37 ist er Schlusslicht im kompletten Feld der Abgefragten.
Bei der Außenministerin – aktuell auf Reisen in Fernost – beträgt das Verhältnis 39 zu 55 Prozent.
Beim FPÖ-Chef ist sowohl der Anteil der sehr Zufriedenen (16 Prozent) als auch der gar nicht Zufriedenen (46 Prozent) am höchsten.
29 Prozent Zufriedene stehen bei der Grünen-Chefin 62 Prozent Unzufriedene gegenüber.
Gerade einmal 25 Prozent sind mit der Arbeit des Nationalratspräsidenten zufrieden.