12 Prozentpunkte vor Stocker

Kanzlerfrage: Kickl baut Vorsprung immer weiter aus

Herbert Kickl ist in den Umfragen das Maß aller Dinge. Könnte der Kanzler direkt gewählt werden, würde der FPÖ-Chef 37 Prozent erreichen – Bestwert!
Heute Politik
19.06.2026, 05:30
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

"Wen würden Sie wählen, wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte?" Diese Frage stellte "Unique Research" für "Heute" 819 Österreichern ab 16 Jahre (Mix Telefon/ Online, Feldarbeit 15. bis 18. Juni, maximale Schwankungsbreite ±3,4 Prozentpunkte). Das sind die Ergebnisse:

Rekordwert für FPÖ-Chef Kickl

Überlegen auf Platz eins: FPÖ-Chef Herbert Kickl. Er käme in der Hochrechnung auf 37 Prozent. Das ist der beste Wert, der für Kickl in dieser Frage jemals gemessen wurde. Im März waren es noch 35 Prozent, im Dezember 2025 überhaupt "nur" 31 Prozent.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Zwölf Prozentpunkte vor Kanzler Stocker

Damit kann Kickl den Vorsprung auf Amtsinhaber Christian Stocker weiter ausbauen. Der ÖVP-Chef verlor im Vergleich zum März einen Prozentpunkt, liegt jetzt bei 25 Prozent – also zwölf Prozentpunkte hinter Kickl.

Babler grundelt bei 14 Prozent herum

Auch für SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler ging es um einen Prozentpunkt hinunter. Er kommt nur mehr auf 14 Prozent. Im Dezember 2024 waren es immerhin noch 17 Prozent.

Meinl-Reisinger nur knapp hinter Vizekanzler

Auf den Fersen ist Babler laut "Unique Research" Neos-Chefin und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Sie liegt bei zwölf Prozent und damit gleich wie im März. Wermutstropfen: Sie hatte auch schon 16 Prozent.

Relativ stabile Werte für Gewessler

Verloren hat im Vergleich zum März Grünen-Chefin Leonore Gewessler. Sie fiel von zehn auf acht Prozent. Das ist aber ein relativ stabiler Wert über die vergangenen Monate.

KPÖ-Chef bei drei Prozent

KPÖ-Chef Tobias Schweiger käme bei einer Kanzler-Direktwahl auf drei Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch im März.

Kickl ist auch Rohdaten-Kaiser

Auch bei den Rohdaten, auf denen die Hochrechnung basiert, heißt der überlegene Sieger mit 27 Prozent Herbert Kickl. Er distanziert Christian Stocker (18 Prozent) und Andreas Babler (zehn Prozent) deutlich.

Drei Kandidaten einstellig

Hier kommt Beate Meinl-Reisinger auf neun Prozent, Leonore Gewessler auf sechs und Tobias Schweiger auf zwei Prozent.

„Auch das Doppelbudget hat an der stabilen Lage nur wenig geändert.“
Peter HajekMeinungsforscher, "Unique Research"

"Unique Research"-Meinungsforscher Peter Hajek: "Auch das Doppelbudget hat an der stabilen Lage nur wenig geändert: Die Umzufriedenheit mit der Bundesregierung bleibt hoch und verharrt auf konstantem Niveau."

{title && {title} } pol, {title && {title} } 19.06.2026, 05:30
Jetzt E-Paper lesen