Halloween-Chaos?

Polizei rüstet sich für Krawall-Nacht in Wien 

Nach den Halloween-Ausschreitungen im letzten Jahr bereitet sich die Wiener Polizei nun auf eine einsatzreiche Nacht in der Bundeshauptstadt vor.

Maxim Zdziarski
Polizei rüstet sich für Krawall-Nacht in Wien
In weiterer Folge wurden auch Beamte der WEGA zu dem Einsatz hinzugezogen.
Tobias Steinmaurer / picturedesk.com

Es waren erschreckende Bilder aus dem Sonnwendviertel, die 2022 von Leserreportern aufgenommen wurden. Eine Gruppe junger Männer, die schreiend durch das Sonnwendviertel zog, einer der Männer zog dabei eine Waffe, schoss in die Luft und schrie "Allahu Akbar" ("Gott ist groß" auf Arabisch). Die Szenen erinnerten die verängstigten Anrainer an Kriegsschauplätze. Passiert sind sie allerdings mitten in Wien-Favoriten.

Aber nicht nur in Favoriten kam es zu Ausschreitungen, auch in der Linzer Innenstadt randalierten rund 200 Jugendliche. Acht Personen kassierten eine Anzeige, fünf wanderten sogar in U-Haft. Ein 22-jähriger Syrer etwa wurde im Frühling zu 1,5 Jahren Haft verurteilt.

Wiener Polizei verstärkt im Einsatz

Solche Szenen sollen dieses Jahr zu Halloween jedenfalls verhindert werden. Die Wiener Polizei bestätigte gegenüber "Heute", man werde im verstärkten Einsatz sein und mit uniformierten Kräften sichtbar Präsenz zeigen. "Durch konsequentes Einschreiten wird die Polizei denjenigen entgegentreten, die gewaltbereit sind bzw. strafbare Handlungen setzen. Des Weiteren liegt der Fokus auf etwaige Verstöße im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen", so Polizeisprecher Markus Dittrich. 

Null-Toleranz gegen Randalierer

Innenminister Gerhard Karner hat ebenfalls robustes und konsequentes Vorgehen im Fall von Halloween-Ausschreitungen angekündigt. "Wir haben bundesweit intensive Vorbereitungen für die kommende Halloweennacht getroffen und sind gewappnet. In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Einsatzbesprechungen zwischen den Landespolizeidirektionen und der Bundespolizeidirektion, aber auch dem Verfassungsschutz. Ebenso ist das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in die Einsatzvorbereitungen eingebunden", so Karner

Sachbeschädigungen und Böller seien kein Spaß und werden mit aller Konsequenz bestraft. Auch schnelle Interventionsgruppen wie die WEGA, Cobra und die Diensthundeeinheit werden verstärkt eingesetzt sein.

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