In Japan knüpfen die ÖSV-Skispringer im ersten Durchgang noch an die starken Auftritte von Zakopane an, im Finale müssen sie jedoch etwas Boden preisgeben. Über allen thront einmal mehr Domen Prevc, der der Konkurrenz klar enteilt.
Jan Hörl geht mit der Halbzeitführung in den zweiten Durchgang, kommt dort aber nicht mehr richtig ins Fliegen. Mit 127 Metern fällt der Oberösterreicher noch auf Rang vier zurück.
Prevc hingegen dreht im Finale groß auf. Der Tournee-Sieger, der im ersten Durchgang noch nicht restlos überzeugt hatte, segelt auf starke 141 Meter und ist damit nicht zu schlagen. Am Ende gewinnt der Slowene mit satten 22,1 Punkten Vorsprung vor Lokalmatador Naoki Nakamura und dessen Landsmann Ren Nikaido.
Auch Stephan Embacher kann seine gute Ausgangsposition nicht halten. Nach Platz drei zur Halbzeit wird der Salzburger im zweiten Durchgang noch von drei Springern überholt und beendet den Bewerb als Sechster.
Daniel Tschofenig, der den Weltcup in Zakopane nach seinem Tagessieg beim Tournee-Finale in Bischofshofen ausgelassen hatte, meldet sich in Sapporo stark zurück. Nach Rang 14 im ersten Durchgang verbessert sich der Kärntner im Finale deutlich und wird Achter.
Auch Stefan Kraft steht wieder im Weltcup-Aufgebot. Nach einem guten ersten Sprung kann er im zweiten Durchgang nicht zulegen und reiht sich direkt hinter Tschofenig auf Platz neun ein. Jonas Schuster wird Zwölfter.
ÖSV-Hoffnung Jan Hörl, zur Halbzeit noch in Führung gelegen, konnte im Finale nicht ganz mithalten und landete als bester Österreicher knapp neben dem Podest auf Rang vier.
Das nächste Springen findet bereits am morgigen Sonntag statt. Um 3 Uhr in der Nacht startet das Springen in Sapporo.