Probealarm hieß über Jahrzehnte nur eines: Laute Sirenen, auf- und abschwellende Dauertöne in der Ferne, in Österreich ein Mal jährlich am ersten Samstag des Oktobers. In Deutschland findet der bundesweite Warntag im September statt.
In einigen Bundesländern gibt es zusätzlich noch Frühjahrstermine. Und so heulen am Donnerstag, dem 12. März, in Bayern, NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz die Sirenen von 11 Uhr bis 11.45 Uhr. Aber nicht nur die: Seit einiger Zeit schlagen bekanntlich auch die Handys Alarm.
Über "Cell Broadcast" wird eine Warnmeldung auf alle Handys geschickt, die in den Rundfunkmasten im betroffenen Gebiet eingeloggt sind. Zu sehen ist dann eine Nachricht mit lautem Warnton, auch wenn das Handy stummgeschaltet und nicht mit dem Internet verbunden ist.
Österreich teilt sich bekanntlich über 800 Kilometer an Grenze mit Bayern. In diesem Gebiet leben viele Menschen. Neben Schärding, Braunau und Kufstein liegt insbesondere die Landeshauptstadt Salzburg direkt an der Grenze.
Der Katastrophenschutz des Landes Salzburg informiert, dass heimische Mobiltelefone, die sich in Grenznähe im deutschen Mobilfunknetz befinden, ebenfalls von diesen Test-Warnungen erfasst sein werden.