Bierpartei-Chef will Bezirksrat in Simmering werden

Bierpartei-Gründer Marco Pogo ist vom Ergebnis selbst überrascht.
Bierpartei-Gründer Marco Pogo ist vom Ergebnis selbst überrascht.Helmut Graf
Das Bier ist schon eingekühlt, am Dienstag soll angestoßen werden: Laut Hochrechnungen darf sich die Bierpartei über etliche Bezirksmandate freuen.

"Ich freue mich schon sehr auf die Aufgabe und nehme den Wählerauftrag natürlich gerne an", erklärt Spitzenkandidat Marco Pogo noch leicht indisponiert am "Tag danach" im"Heute"-Interview. Für den Einzug in den Gemeinderat hat es zwar nicht gereicht, aber laut einer von ORF-Journalist Martin Thür veröffentlichten Tabelle, darf sich die Bierpartei über 12 Mandate in den Bezirksvertretungen freuen. 

Punkband-Sänger zieht in Simmering ein

"Ich hab das noch gar nicht realisiert, aber ich freue mich sehr", so Pogo am Montag freudetrunken. Neben der Leopoldstadt, Landstraße, Favoriten, Simmering und Meidling dürfte schon bald auch in Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Brigittenau, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing jeweils ein Mandatar der Bierpartei Platz nehmen. Einziges Problem: Die Partei hat auf ihren Bezirkslisten nur sechs Personen nominiert und könnte deshalb gar nicht alle Plätze besetzen.

Nachdem Nachnominierungen allerdings möglich sind, will das Pogo nachholen, sobald das Endergebnis fest steht. Dann soll auch eine Frau auf der bislang männlichen Liste stehen. Der Sänger der Punkband Turbobier verspricht, jedes Mandat wird besetzt. Wie genau? Von Casting-Show bis Lotterie - "alles ist möglich. Keine Stimme wird eine verlorene sein", so der Mediziner, der am liebsten in seinem Heimatbezirk Simmering politische Verantwortung übernehmen möchte.

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