"Eigenen Tod prophezeit"

Queen-Butler packt über geheimen Diana-Brief aus

Ex-Royal-Butler Paul Burrell packt bei Monika Gruber aus: Er spricht über Lady Di, das Leben im Palast und seine Sicht auf Harry, Charles und Camilla.
André Wilding
21.09.2026, 09:46
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Schon Burrells eigener Weg in den Palast klingt wie der Beginn eines Märchens. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, wollte er der "tristen schwarz-weißen Kohle-Welt" entfliehen: Vater, Großvater und Brüder arbeiteten im Bergbau, er selbst wollte nicht unter Tage. Mit 18 Jahren landete er schließlich im Buckingham Palace – und damit, wie er sagt, "mitten in einer außergewöhnlichen, kunterbunten Welt".

Für Burrell war es "ein Privileg" und "eine große Ehre", sowohl der Queen als auch Diana dienen zu dürfen. Auch über die dunklen Kapitel spricht Burrell offen. Auf die Frage nach Dianas angeblichen Briefen, in denen sie ihre Angst vor einem gewaltsamen Tod formuliert haben soll, sagt er: "Sie hat ihren eigenen Tod in ihrer eigenen Handschrift auf ihrem eigenen Briefpapier prophezeit." Der Brief liege bis heute im Tresor, und jedes Mal, wenn er ihn sehe, laufe es ihm eiskalt den Rücken hinunter.

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Harry der verlorene Sohn

Klare Worte findet Burrell auch zur Gegenwart der Royals. Prinz Harry nennt er "eine verlorene Seele" und fragt sich, ob dieser eines Tages "wie der verlorene Sohn" zurückkehren werde. Den Bruch innerhalb der Familie hält er derzeit für kaum heilbar. Gleichzeitig blickt Burrell pragmatisch auf König Charles und Camilla: Er hege keinen Groll mehr, auch wenn Camilla für ihn "nicht meine Königin" sei. Seine Hoffnung richtet sich auf William und Catherine. Eines Tages, sagt Burrell, wolle er Dianas Sohn auf dem Thron sehen.

In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Denn wie sagte ihre Oma immer? "Reden macht a Sach aus und bringt d’Leid zamm." Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen.

"Think big – warum nit"

Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben. "Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und - wow - jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big – warum nit."

Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Queen-Butler Paul Burrell
Fr., 25.09., ab 22:15 Uhr bei ServusTV und vorab bei ServusTV On

wil,21.09.2026, 09:46