Am Sonntagabend spielten sich tragische Szenen im Bezirk Amstetten in Niederösterreich ab. Ein Busfahrer hatte gerade seine Route bei der Endstation in St. Valentin beendet. Dort wollte er den letzten Fahrgast dazu auffordern, das Fahrzeug zu verlassen. Zunächst kam der Mann zwar der Anweisung nach, blieb aber weiterhin in der Nähe des Busses.
Kurze Zeit später öffnete der ungebetene Gast mit dem an der Außenseite versteckten Türöffner die Vordertür. Er stieg wieder ein und wurde aggressiv. Laut der Polizei soll er zunächst unverständlich herumgeschrien haben, bevor er ein Messer aus seiner rechten Hosentasche zückte.
Dann sei er ohne Vorwarnung auf den Busfahrer losgegangen, welcher der Attacke zum Glück ausweichen konnte. Er flüchtete über die Hintertür.
Anfangs folgte ihm der Angreifer, weiterhin mit dem Messer in der Hand. Dieser stolperte jedoch beim Aussteigen – eine Chance, die der Lenker nutzte.
Daraufhin lief der Busfahrer zurück zum Vordereingang und stieg wieder in das Fahrzeug ein. Er schloss sofort alle Türen und fuhr davon. Der Verdächtige flüchtete zu Fuß in eine unbekannte Richtung.
Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bisher ohne Erfolg. Die Beweggründe sowie die Identität des Täters werden derzeit noch ermittelt. Dank der schnellen Reaktion des Buslenkers blieb er unverletzt.